„Die von Gegenüber“ sicherten sich Platz eins: Wieder Crazy Olympics auf der Annakirmes in Tripsrath

„Die von Gegenüber“ sicherten sich Platz eins : Wieder Crazy Olympics auf der Annakirmes in Tripsrath

Die Dreidörfergemeinschaft Tripsrath, Hochheid und Rischden feierte ihre Annakirmes ganz traditionell aber auch mit einer Neuerung, die schon im vergangenen Jahr bestens bei den Bürgern angekommen war, den Crazy Olympics.

Der Musikverein St. Anna und die Freiwillige Feuerwehr Tripsrath-Niederheid hatten gemeinsam zur Annakirmes eingeladen, die im und um das Festzelt am Sportplatz gefeiert wurde.

Die Tradition der Annakirmes geht auf das Jahr 1893 zurück und wird mit den neuen Programmpunkten sicherlich noch etliche Jahre ihre Attraktivität behalten. Die Kirmes soll ein Fest der Dreidörfergemeinschaft für die Dreidörfergemeinschaft sein. Erfreulich ist sicherlich, dass auch die Jugend in den drei Dörfern sich für das Kirmesprogramm engagiert, etwa bei der Durchführung der Crazy Olympics. Erstmalig waren diese olympischen Spiele der etwas anderen Art im vergangenen Jahr angeboten und so gut angenommen worden, dass man in diesem Jahr eine Neuauflage der Crazy Olympics startete. 16 Teams zu je fünf Mitspielern hatten sich dieses Mal angemeldet.

Die Teams, die aus Mitgliedern eines Vereins oder Freundeskreisen bestanden, kamen aus dem ganzen Kreis Heinsberg. Der olympische Parcours war gleich neben Festzelt und Feuerwehrhaus auf dem Tripsrather Sportplatz aufgebaut worden. Die zehn Disziplinen, die alle Teams zu meistern hatten, forderten den Olympioniken alles ab. Besonders tückisch, dabei ganz harmlos erscheinend, war der Kreiselpfahl, der gleich nach dem Bierkastenstapeln, mehrfach und zwar so schnell wie möglich, umrundet werden musste. Danach auf dem Weg zum Pyramidenbau war der Gleichgewichtssinn augenscheinlich doch etwas getrübt, was das Stapeln der bunten Plastikbecher nicht leichter machte.

Das Sackhüpfen ist eine durchaus bekannte Übung, allerdings mit einem kompletten Team in einem großen Plastiksack ein paar Meter bis ins Ziel zu gelangen, forderte höchste Koordination von den Sackhüpfern. Auch das Skilaufen musste gleich mit der ganzen Mannschaft auf einem Paar Skier absolviert werden.  Der Spaß an der Freud stand bei Mitspielern und Zuschauern deutlich im Vordergrund. Doch freuten sich auch die Siegerteams, 1. „Die von Gegenüber“, 2. „Pearls and Jams Team 1“ und 3. „Pearls and Jams Team 2“, über ihre Plätze auf dem Siegertreppchen. Die Teams „GN`R Trips Tour Two“ und „GN`R Trips Tour One“ wurden für das beste Outfit ausgezeichnet.

Sackhüpfen im Team forderte ein hohes Maß an Koordination. Foto: Dettmar Fischer

Die Gewinner der „Crazy 2019“, das Team „Die von Gegenüber“, bekommen als ersten Preis ein Wohnzimmerkonzert mit Julian Scott. Der Tripsrather Sänger und Gitarrist Julian Scott spielte auch live beim Discoabend im Festzelt Musik der 60er bis heute. DJ Loco bestritt den restlichen Teil des Abends und legte auch beim Frühschoppen am Sonntagmorgen nach der Zeltmesse auf. Bei der After Sport Party im Anschluss an die Crazy Olympics trat die Band Rock Stu auf, die für harte Riffs und melodische Songs gleichermaßen bekannt ist.

Der große Festumzug am Sonntagnachmittag wurde von vielen Bürgern besucht. Den festlichen Abschluss des Umzuges bildete die Parade in der Annastraße. Am Festzug nahmen das Trommler- und Pfeifferkorps Straeten, der Musikverein St. Anna Tripsrath, die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Hatterath, die Schützenbruderschaft St. Josef Venrath und die Freiwillige Feuerwehr Tripsrath-Niederheid teil. Viele Beifall gab es auch für die Blumenkinder, die auf ihren bunt geschmückten Fahrrädern den Festzug begleiteten. Der Kirmesmontag begann mit der Messe in der Kirche. Die Gefallenenehrung auf dem Friedhof schloss sich an.

Den Früh- und Dämmerschoppen mit dem traditionellen Erbsensuppenessen im Festzelt gestaltete musikalisch  DJ Loco.  Im nächsten Jahr wollen der Musikverein St. Anna Tripsrath und die Freiwillige Feuerwehr Tripsrath-Niederheid sich bemühen, die Kirmes näher an das Patrozinium der Heiligen Mutter Anna (26. Juli) zu legen.