Übach-Palenberg: Weniger Asylbewerber: Lage hat sich beruhigt

Übach-Palenberg: Weniger Asylbewerber: Lage hat sich beruhigt

Die Zahl der in Übach-Palenberg lebenden Flüchtlinge ist rückläufig. Dies teilte Dieter Gudehus, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales, am Donnerstag im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales mit.

Demnach leben zurzeit noch 389 Asylbewerber in Übach-Palenberg. Der Höchststand hatte bei 420 gelegen. „Die Situation hat sich merklich entspannt“, so Gudehus auch mit Blick auf die Belastung der Verwaltungsmitarbeiter.

Der Rückgang hat einerseits mit der geringer gewordenen Zahl an Neuankömmlingen zu tun, andererseits auch mit „freiwilligen Ausreisen“, von denen es zuletzt 22 gegeben hat. Die Asylbewerber seien damit teils auch drohenden Abschiebungen zuvorgekommen. Tatsächlich abgeschoben worden seien weitere fünf Bewerber. 49 hingegen seien als Flüchtlinge anerkannt worden, 43 davon sind Syrer. Syrien ist mit 105 Asylbewerbern auch insgesamt das mit Abstand am häufigsten vertretene Herkunftsland.

Dies also ist die aktuelle Wasserstandsmeldung. Wie die Situation sich mittelfristig entwickelt, konnte Gudehus freilich ebenso wenig prognostizieren wie irgendjemand sonst: „Das ist Kaffeesatzleserei.“

Im Verlauf der Diskussion kam die Sprache auch auf die Moschee in Holthausen, die sich bei der Integration der Flüchtlinge sehr aktiv zeige, nicht nur gegenüber Muslimen. Oliver Walther von der CDU schlug vor, der Moschee vor einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses einen Besuch abzustatten.

(jpm)