Geilenkirchen: Weihnachtsbeleuchtung peppt Nikolausmarkt auf

Geilenkirchen: Weihnachtsbeleuchtung peppt Nikolausmarkt auf

Weckmänner für die Kinder und Glühwein für die Erwachsenen sind oft die vorweihnachtlichen Boten am ersten Adventswochenende. Die 31. Ausgabe des Geilenkirchener Nikolausmarktes lockte am Wochenende wieder tausende Besucher in die Stadt, wobei sich die Menschenmassen besonders an den Abenden drängten.

Den verschiedenen gut duftenden Gerüchen folgend, konnte der Bummel durch das Budendörfchen auf dem Innenhof des St.-Ursula-Gymnasiums zum Erlebnis werden. Als eine Bereicherung des Nikolausmarktes an einem geschichtsträchtigem Ort mit der illuminierten Burgruine im Hintergrund wurde die dortige Budenstadt in der Vergangenheit immer wieder dargestellt.

Symbolischer Knopfdruck

Doch in diesem Jahr war der Nikolausmarkt recht überschaubar, und viele Menschen fragten sich, warum sich der Aufbau im Innenhof derart verändert präsentierte. Zudem ließen Lücken auf dem Marktplatz die Frage zu, ob und warum sich die Gesamtzahl der Aussteller rückläufig darstelle.

Ohne Ausnahme gelobt wurde indes die neue Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt. „Das sieht super aus, die ist ganz toll”, war vielerorts zu hören. Darüber werden sich die Geschäftsleute wie auch der Aktionskreis sicherlich freuen. Nicht nur der Lichterglanz wurde positiv bewertet, sondern auch die Stromersparnis, welche die LED-Technik mit sich bringt.

Wenige Minuten nach 18 Uhr hatten Bürgermeister Thomas Fiedler und die Aktionskreisvorsitzende Dr. Rita Freches-Heinrichs mit einem symbolischen Knopfdruck dafür gesorgt, dass das Stadtzentrum wieder im Lichterglanz erstrahlt. „Nach einer harten Zeit können wir heute wieder auf eine wunderschön gestaltete Innenstadt blicken”, schaute Rita Freches-Heinrichs auf die Weihnachtsbeleuchtung.

„Aufgrund der brandschutztechnischen Vorgaben haben wir die Budenstadt im Innenhof des Gymnasiums etwas umgestaltet”, nannte die AK-Vorsitzende den Grund für das „enge Zusammenrücken” der dortigen Holzhütten. Rita Freches-Heinrichs verwies auf ein umfangreiches Bühnenprogramm, dass mit Musik und Tanz, Theater und Moderation für alle Geschmäcker etwas beinhalte.

Für das leibliche Wohl war mit rund einem Dutzend Imbissbuden und Pavillons mit Leckereien bestens gesorgt. Aber auch sonst hatte das dreitägige Ereignis in diesem Jahr einiges zu bieten.

Verkaufs-Sonntag lockte

Von Bürgermeister Thomas Fiedler gab es lobende Worte, auch für die neue Weihnachtsbeleuchtung. Bei seinen vorausgegangenen Recherchen war er auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1970 gestoßen, der über die erstmalige Inbetriebnahme einer Weihnachtsbeleuchtung berichtete. Heute, 41 Jahre später, lasse wieder eine neue Weihnachtsbeleuchtung Geilenkirchen im Lichterglanz erstrahlen.

Der erste musikalische Beitrag war dem „Canzona-Blechbläserquartett” vorbehalten, bevor sich das „House of Music” in Szene setzte. Ein erster Rundgang führte die Offiziellen - unter anderem mit dem Landtagsabgeordneten Bernd Krückel, Kreissparkassenvorstand Thomas Pennartz, Brigadegeneral Burkhard Pototzky und den Freunden des Gewerbevereins Heinsberg - in die Pausenhalle des Gymnasiums, in der verschiedene Hobbykünstler ihre handgefertigten Produkte vorstellten.

Besonders die Kinder freuten sich ungemein, wenn sie auf den Nikolaus trafen, denn der verteilte an allen drei Tagen fleißig Weckmänner. Der Geilenkirchener Einzelhandel kam besonders am 1. Advent auf seine Kosten, denn der verkaufsoffene Sonntag zog viele Menschen in die Stadt.

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