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Vorwürfe im Jugendhilfeausschuss: Wegner-Hens widerspricht Kritik

Vorwürfe im Jugendhilfeausschuss : Wegner-Hens widerspricht Kritik

Katja Wegner-Hens, die Vorsitzende des Jugendamtselternbeirates, bedauert, dass es zu ihrer Anfrage zur Betreuungslücke im Jugendhilfeausschuss in Geilenkirchen keine Diskussion gab.

Aus ihrer Sicht seien einige Vorwürfe von Herbert Brunen, dem Ersten Beigeordneten, nicht gerechtfertigt. „Ich habe den Antrag am Dienstag um 0.30 Uhr geschickt, somit hatte die Verwaltung zwei Tage Zeit, eine Antwort auszuarbeiten“, so Wegner-Hens. „Ich hätte die Anfrage auch direkt mündlich im Ausschuss stellen können.“

Weiterhin sei die Betreuungslücke besonders in diesem Jahr ein bekanntes Problem: „Seit April ist es landesweit präsent und auch der Rechtsanspruch besteht nicht erst seit gestern.“ Auch sei das von Brunen angeführte Zille nicht die ganzen sechs Wochen geöffnet bzw. nicht für kleine Kinder geeignet.. 

„Es sieht relativ mau aus, was das Problem betrifft“, sagt sie. „Die Frage ist nun, wie und wann man es angeht.“ Dabei stehe es jeder Partei frei, dafür einen Antrag zu stellen: „In der Vergangenheit waren es aber oft die Grünen.“