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Geilenkirchen-Süggerath: Vier Wochen ist Beckenbauer Speusers Chef

Geilenkirchen-Süggerath : Vier Wochen ist Beckenbauer Speusers Chef

Viele freuen sich auf das sportliche Großereignis ab Anfang Juni: die Fußball-Weltmeisterschaft.

Im beschaulichen Geilenkirchener Stadtteil Süggerath gibt es jemanden, der mit großer Spannung auf dieses Datum nicht nur wartet, sondern in den letzten Monaten geradezu darauf hingearbeitet hat.

Karl-Heinz Speuser (47), früher jahrelang Geschäftsführer des FC Germania Süggerath und auch nach der Fusion der Süggerather mit der Tripsrather Concordia noch einige Jahre in diesem Amt tätig, hat auch nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer den Bezug zur Fußballbasis ganz sicher nicht verloren.

Speuser ist ganz nah bei der Fußball-Weltmeisterschaft dabei. Er gehört als Fahrer zu einem viele tausend Mitarbeiter umfassenden Organisationsteam, dem Franz Beckenbauer als Vorsitzender vorsteht und damit der oberste Chef Speusers in diesen vier Wochen ist.

„Schon beim Confederations-Cup im vergangenen Jahr haben wir einiges an Erfahrung gesammelt”, blickt Speuser zurück. Begonnen hatte die Vorbereitung mit einem Sicherheitstraining auf dem ADAC-Gelände in Grevenbroich.

„Bei diesem Sicherheitstraining habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt”, erklärt der 47-Jährige. Da habe er auch viel für sein eigenes Verhalten im privaten Bereich beim Umgang mit Fahrzeugen dazu gelernt.

„Die eingesetzten Fahrzeuge sind ausschließlich Hyundai-Automobile, die aus Korea stammen und sehr viel Technik beinhalten”, lobt Speuser die großen Karossen, die die WM-Macher für ihre Gäste einsetzen.

Gefahren wird während der vierwöchigen Weltmeisterschaft, bei der Speuser überwiegend am Standort Köln eingesetzt wird, in zwei Schichten.

Von morgens sieben Uhr bis 14.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 23 Uhr werden zum Teil hochrangige Gäste überwiegend vom Hyatt-Hotel in Köln zu Weltmeisterschaftsspielen in Köln, aber auch in Gelsenkirchen oder Dortmund in zwei Schichten gefahren.