Verkehr in der Karl-Arnold-Straße in Gillrath beruhigen

Gillrather hatten sich über Raser beschwert : Smileys sollen die Geschwindigkeit bremsen

Mit vier Smileys soll der Durchgangsverkehr auf der Karl-Arnold-Straße in Gillrath für die Anwohner erträglicher gestaltet werden. Aber noch mehr Maßnahmen könnten an der Strecke greifen.

Anwohner hatten bereits im Januar 2018 den CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Krückel auf die belastende Verkehrssituation auf der Hauptverkehrsachse in Gillrath angesprochen und insbesondere den Verkehr in den Abendstunden und den Lkw-Verkehr als belastend angeführt. Bernd Krückel hatte sich daraufhin mit Landrat Stephan Pusch besprochen und dieser hatte Geschwindigkeitsmessungen und Fahrzeugzählungen durchführen lassen.

„Zwei Messungen mit einem größeren zeitlichen Abstand haben für mich erschreckende Ergebnisse erbracht“, sagte Krückel. Bernd Krückel: „In den Abendstunden wird die Karl-Arnold-Straß häufig als Rennpiste missbraucht.“ In einem weiteren Gespräch mit Landrat Pusch und Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz hatte man gemeinsam nach einer Verbesserung der Situation gesucht. Dabei hatte man sich als kurzfristig umsetzbare Lösung für die „Smileys“ entschieden. Die Geschwindigkeitsmessanlagen sind in Abständen entlang der Karl-Arnold-Straße platziert und zeigen den Verkehrsteilnehmern die gerade gefahrene Geschwindigkeit an.

Wer das vorgeschriebene Tempo von 50 Stundenkilometern einhält, wird mit einem Smiley auf der Anzeigentafel belohnt. Wer schneller fährt muss zukünftig allerdings auch mit Blitzern rechnen, die der Kreis, so Landrat Stephan Pusch, vermehrt auf der Karl-Arnold-Straße einsetzen will. Die Stadtverordneten Gabi Kals-Deußen, Helmut Gerads sowie Ortsvorsteher Peter Krückels zeigten sich beim Ortstermin auf der Karl-Arnold-Straße durchaus zufrieden mit dem Erfolg der Maßnahme, die durch einen finanziellen Beitrag der Kreissparkasse Heinsberg realisiert werden konnte.

Angedacht ist zudem eine weitere Querungshilfe im Verlauf der Karl-Arnold-Straße. Der Landtagsabgeordnete Bernd Krückel will sich darüber hinaus weiter für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern in der Zeit von 22 bis 6 Uhr auf der Karl-Arnold-Straße einsetzen. Dies wäre aber nur möglich, wenn straßen NRW, unter deren Obhut die ehemalige Bundesstraße 56, die heute als Landstraße 47 geführt wird, zustimmen würde.

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