Geilenkirchen: VDK hält die Erinnerung wach

Geilenkirchen: VDK hält die Erinnerung wach

Uniformierte Männer mit Sammelbüchsen machten am Freitagmorgen auf dem Geilenkirchener Marktplatz auf den Beginn der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) im Kreis Heinsberg aufmerksam. „Wir blicken zurück auf 90 Jahre Deutsche Kriegsgräberfürsorge.”

Mit diesen Worten hatte zuvor Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler Vertreter der militärischen Einrichtungen und des Volksbundes im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses willkommen geheißen und auf die Gründung des Volksbundes im Jahre 1919 hingewiesen. Der Bürgermeister, der gleichzeitig immer der Ortsvorsitzende des Volksbundes ist, erklärte den kanadischen Gästen der Canadian Force Support Unit Europe in perfektem Englisch den Aufgabenbereich der Kriegsgräberfürsorge und Sinn der Sammlung.

Fiedler sprach dem Volksbund eine wichtige Aufgabe zu, denn: „Die letzten Zeitzeugen sterben weg, dem VDK obliegt jetzt die wichtige Funktion, die Erinnerungen wach zu halten.” Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.