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SEK-Einsatz in Übach-Palenberg: Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

SEK-Einsatz in Übach-Palenberg : Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

SEK stürmt Wohnung in Übach-Palenberg

Frau gefesselt und beraubt: Nach den Vorfällen in Übach-Palenberg am Mittwoch stehen eine Frau und ein Mann unter dringendem Tatverdacht. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei Heinsberg und die Staatsanwaltschaft Aachen in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Freitag erklären, konnte der Tatverdacht gegen den am Mittwoch festgenommenen 31-jährigen Mann nicht konkretisiert werden, „so dass er zu entlassen war“.

Umfangreiche Ermittlungen hätten jedoch den Tatverdacht gegen die ebenfalls am Mittwoch festgenommene 24 Jahre alte Frau aus Aachen erhärtet. Eine Richterin habe am Donnerstag Untersuchungshaft gegen sie angeordnet.

Am späten Donnerstagabend nahmen Polizisten den Angaben nach in Aachen einen weiteren Tatverdächtigen fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sei eine Schusswaffe und ein Teil der Beute gefunden worden. Auch gegen ihn sei Haftbefehl erlassen worden, es bestehe dringender Tatverdacht.

Außerdem fanden die Ermittler mithilfe von Zeugenaussagen den gesuchten Wagen des 50 Jahre alten Opfers. Das Auto wurde an der Straße Am Heidberg hinter einem Umspannwerk gefunden und anschließend sichergestellt.

 Die Polizei sperrte den Tatort nahe dem Bahnhof in Übach-Palenberg weiträumig ab.
Die Polizei sperrte den Tatort nahe dem Bahnhof in Übach-Palenberg weiträumig ab. Foto: Ralf Roeger

Die Kriminalpolizei Heinsberg sucht weiter nach Zeugen. Auch Menschen, die gesehen haben, wer das Auto am Auffindeort abstellte, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02452 920-0 beim Kriminalkommissariat 2 zu melden.

Am Mittwochmorgen war eine 50 Jahre alte Frau eigenen Angaben zufolge in Übach-Palenberg von einem Mann mit einer Schusswaffe bedroht und gezwungen worden, Bargeld abzuheben. Danach wurde sie in einer Wohnung gefesselt, die Tatverdächtigen flüchteten. Das Verbrechen sorgte für einen großen Polizeieinsatz, auch das Spezialeinsatzkommando war vor Ort.

(red/pol)