Streuobstwiese bleibt zugänglich: Wieder ruhig am Bucksberg

Streuobstwiese bleibt zugänglich : Wieder ruhig am Bucksberg

Am Bucksberg entsteht ein Mehrfamilienhaus. Das sorgte beim Baustart im Herbst für viel Ärger, denn eine Streuobstwiese wurde dafür teilweises überbaut.

„Mittlerweile hat sich die Situation deutlich entspannt“, sagt der Investor, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will. „Zu Beginn gab es ein Kommunikationsproblem. Alle waren überrascht, dabei gehört mir das Grundstück seit fünf Jahren, und die Pläne sind durch den Rat gegangen.“ Das Verhältnis zum Nabu und der Nachbarschaft habe sich gut entwickelt: „Mittlerweile rufen mich die Nachbarn sogar an, wenn sie nachts Personen auf der Baustelle sehen.“

Rund zehn Bäume mussten für den Neubau weichen. Die restliche Streuobstwiese, immerhin noch 7600 Quadratmeter groß, bleibt so erhalten. „Durch einen Zaun ist sie jederzeit zugänglich“, so der Bauherr. Ihm sei es wichtig, dass die Kinder auch weiter auf die Wiese können und das Apfelfest stattfindet: „Das ist für mich selbstverständlich, wurde darüber hinaus aber auch vertraglich fixiert.“

Mittlerweile ist das Kellergeschoss fertiggestellt, die Arbeiten an der Erdwärmepumpe sind als nächstes dran. „Im Dezember können hoffentlich die ersten Wohnungen bezogen werden.“ Die Wohnungen sind zwischen 80 und 120 Quadratmetern groß, im Bauhausstil und mit viel Glas. Eine der Wohnungen will der Unternehmer selbst beziehen, die anderen sieben vermieten.