Übach-Palenberger auf dem Weg nach Puente-la-Reina

Über die Pyrenäen : Pilgerleben schweißt Freunde zusammen

Kürzlich packten die drei Scherpenseeler Freunde Franz Maaßen, Jürgen Raub und Raimund Noppeney ihre Rucksäcke, um auf dem Jakobsweg die karstigen Berge der Pyrenäen zu überqueren.

„In zwei Wochen sind wir über 300 Kilometer und rund 3900 Höhenmeter vom französischen Lourdes quer über die Pyrenäen bis ins spanische Puente-la-Reina gepilgert“, berichten sie.

„Wir hatten uns über die Jahre zunehmend aus den Augen verloren, doch die tägliche Anstrengung und das schlichte Pilgerleben haben uns schnell wieder zusammengeschweißt – eine schöne Erfahrung für uns alle!“

Weiter im nächsten Jahr?

Abseits des Hauptweges folgten die drei mit ihrem Wallfahrerkreuz dem aragonischen Weg, der über den 1630 Meter hohen Somportpass führt und sich in Puente-la-Reina mit dem von der Küste kommenden navarrischen Hauptweg vereint. Ihr Y-Kreuz haben die drei Freunde neben dem Original in der Kruzifix-Kirche von Puente-la-Reina gelassen, um es vielleicht schon im nächsten Jahr weiter zum Jakobusgrab nach Santiago de Compostela zu tragen. Das lebensgroße Originalkreuz hatten ebenfalls aus dem Rheinland stammende Pilger bereits vor 700 Jahren in der schönen Templerkirche aufgestellt.

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