Übach-Palenberg: Iteracon bezieht Neubau für zwei Millionen Euro

Aus dem Geschäftsleben : Iteracon bezieht Neubau für zwei Millionen Euro

Der IT-Dienstleister Iteracon war vor knapp drei Jahren seinen Räumen im Carolus-Magnus-Centrum in Übach-Palenberg entwachsen. Im Jahr 2010 als Start-Up der drei Gründer Markus Holländer, Michael van Laak und Frank Neunzig angefangen, beschäftigt das Unternehmen heute 68 Mitarbeiter – ein Neubau musste her.

„Wir hatten mit dem Gedanken gespielt, in die nähere Umgebung von Übach-Palenberg zu ziehen, aber die Stadt war sehr entgegenkommend“, berichtet Geschäftsführer Markus Holländer.

Denkbar schnell segnete der Stadtrat die Idee eines urbanen Gebietes an der Ecke Talstraße/Friedrich-Ebert-Straße ab. Auf der ehemaligen Pferdeweide fiel so vor einem Jahr der erste Spatenstich, Mitte August konnte Iteracon mit Sack und Pack umziehen. „Hier haben wir jetzt 700 Quadratmeter zur Verfügung mit einer Lounge, einer großen Küche, einer Terrasse und mehreren Besprechungsräumen“, erzählt Holländer. Es ist sogar noch Platz zum Vergrößern: „Wir haben jetzt eine sehr gute Schlagkraft. Durch Kundenprojekte kann aber ein weiteres Wachstum erforderlich werden.“

Der Bau sei im Zeit- und Kostenplan geblieben. Insgesamt sind rund zwei Millionen Euro in das Gebäude geflossen. Eine Verzögerung gab es allerdings schon: „Bevor die Bauarbeiten anfangen konnten, musste der Kampfmittelräumdienst anrücken. Hier wurde früher alles Mögliche abgeladen.“ Dabei wurde auch ein alter Engelskopf von einem Friedhof in Übach-Palenberg entdeckt. „Das haben wir als gutes Omen gesehen“, so Höllander. Daher hat er einen besonderen Platz im Eingangsbereich der Firma bekommen.

Im Zuge des Baus wurde dieser alte Engelskopf gefunden. Die Firma nimmt das als gutes Omen und hat ihm einen Ehrenplatz zuteil werden lassen. Foto: ZVA/Michèle-Cathrin Zeidler

Im Rahmen eines firmeninternen Sommerfestes am Freitag, 30. August, wird das IT-Unternehmen geladene Gäste durch die neuen Räume führen. Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich, dies hatte die Geilenkirchener Zeitung jüngst irrtümlich berichtet.

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