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Ziel 30.000 Euro : Schüler schwitzen für den guten Zweck

Ziel 30.000 Euro : Schüler schwitzen für den guten Zweck

Auf die Plätze, fertig, los – hieß es am Dienstag beim Start auf dem Bucksberg beim Spendenlauf des Carolus-Magnus-Gymnasiums Übach-Palenberg. „Rund 700 Schüler von der fünften Klasse bis zur Q2 sind heute dabei“, erzählt Eva Beckers.

Sie hat den Lauf zusammen mit der Schülervertretung und SV-Verbindungslehrer Patrick Hamm organisiert. Auch einige Vertreter der Stadt hätten sich wieder in ihr Sport-Outfit geworfen und die Laufschuhe geschnürt.

Eltern als Sponsoren

„Alle erlaufenen Spendengelder kommen zu 100 Prozent gemeinnützigen Projekten zu Gute“, erklärt Eva Beckers. „Im Vorfeld hat sich jeder Schüler Sponsoren gesucht: Eltern, Großeltern, Nachbarn oder auch Freunde.“ Die Sponsoren würden pro Runde einen Betrag zusteuern oder einen Festbetrag zahlen. „Wir machen den Lauf alle zwei Jahre und beim letzten Mal haben wir 30.000 Euro zusammenbekommen - das wollen wir dieses Mal wieder erreichen.“ Ob die Schule ihren Vorsatz geschafft hat, steht allerdings erst nach der Auswertung Ende der Woche fest.

Becher geschnappt und schnell weiter: Für die fleißigen Läufer standen in der Sportanlage am Bucksberg Erfrischungen bereit. Foto: ZVA/Michèle-Cathrin Zeidler

Die Spenden gehen dann zu 50 Prozent an Ärzte ohne Grenzen, 40 Prozent fließen an den Förderkreis der Schule und die restlichen zehn Prozent erhält die Hilfsorganisation der Stadt Übach-Palenberg „Unsere Kinder“.

„Die Stimmung ist gut. Die Sporthelfer AG aus der Oberstufe hat heute früh das Warm-Up geleitet“, so die Lehrerin.

Unter den Startern ist auch Abisha. „Ich will so vier bis fünf Runden schaffen“, erzählt die Schülerin kurz vor dem Start. Eine Runde führt über einen Kilometer, Start und Ziel sind an der Sportanlage am Bucksberg. Dieses Mal geht es für die Schüler beim Spendenlauf nicht durch die Innenstadt, da dort aktuell gebaut wird. „Für den guten Zwecks läuft man doch gerne“, so Abisha.

Ihre Freundin Janice hat ambitioniertere Ziele. „Ich möchte so zehn Runden schaffen“, sagt die 13-Jährige, die in ihrer Freizeit  Leichtathletik macht. Einen Vorteil sieht sie dadurch trotzdem nicht: „Ausdauer ist nicht so mein Ding. Ich mach sonst eher Sprints.“ Beide Schülerinnen wollen ihrer Freundin Hannah beim Lauf helfen. „Ich bin froh, wenn ich eine Runde schaffe. Die beiden werden mit mir zusammen laufen“, sagt die Schülerin, die sich als Couch-Potato bezeichnet. „Ich habe sowieso einen Festbetrag und werde danach die anderen anfeuern.“