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Erweiterung des Standorts: Neuman & Esser wächst in Übach-Palenberg

Erweiterung des Standorts : Neuman & Esser wächst in Übach-Palenberg

Das Traditionsunternehmen erweitert sein Produktportfolio. Mehr Produktion benötigt auch mehr Platz, daher erweitert es seinen Standort.

Bislang war das Unternehmen Neuman & Esser (NEA Group) in Übach-Palenberg an der Werkstraße verortet. Dort bleibt es auch weiterhin, wird sich aber in Übach-Palenberg vergrößern. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es ein Grundstück in der Boschstraße erworben. Etwa einen Kilometer vom Hauptsitz entfernt sollen dort demnächst die traditionellen und neue Produkte der NEA Group hergestellt werden.

„In den vergangenen zwei bis drei Jahren ist die NEA Group enorm gewachsen. Wir haben zahlreiche Firmen und Produkte dazu genommen, Mitarbeiter eingestellt“, begründet Stefanie Peters, Geschäftsführende Gesellschafterin, den Schritt. In dem weltweit agierenden Familienunternehmen mit Hauptsitz in Übach-Palenberg arbeiten mittlerweile 1340 Mitarbeiter.

Die NEA Group ist ein führender Hersteller von Kompressoren. 1830 in Aachen gegründet, zog das Unternehmen 1971 nach Übach-Palenberg. Während die Anwendung der Produkte einerseits unter anderem im Bereich der Öl- und Gasindustrie und der Lebensmittelindustrie liegen, kam in den vergangenen Jahren ein vielversprechendes neues Feld hinzu: die erneuerbaren Energien. Insbesondere auf dem Wasserstoffmarkt habe das Produktportfolio und Dienstleistungsangebot zugenommen.

 Stefanie und Alexander Peters leiten seit 2007 das Familienunternehmen Neuman & Esser Group mit Stammsitz in Übach-Palenberg.
Stefanie und Alexander Peters leiten seit 2007 das Familienunternehmen Neuman & Esser Group mit Stammsitz in Übach-Palenberg. Foto: NEA GROUP/Thorsten Vierbuchen

Kolben- und Membrankompressoren spielen eine zentrale Rolle in der Infrastruktur der Wasserstoffwirtschaft. Die NEA Group verfügt in diesem Bereich über viel Erfahrung. Nicht umsonst gehört Stefanie Peters auch dem 26-köpfigen Nationalen Wasserstoffrat an, der die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoffstrategie berät.

Da also das Portfolio des Familienunternehmens wächst, wird dementsprechend auch mehr Platz benötigt. Auf dem neu erworbenen Grundstück von 64.000 Quadratmetern Größe sollen in Zukunft sowohl die traditionellen Produkte der NEA Group, wie etwa Kolbenkompressoren, entstehen, aber eben auch neue Produkte wie Wasserstofftankstellen und Elektrolyseure.

Die Hallen, die dort bereits stehen, können schon genutzt werden. 30.000 Quadratmeter freie Fläche bieten die Möglichkeiten für einen Ausbau der Produktionshallen. „Dieser Standort ist eine Zentrale für die Produktion, in der alle Kompetenzen an einem Ort gebündelt werden“, sagt Pressesprecher Thorsten Vierbuchen. Doch auch in den alten Räumen an der Werkstraße werde weiterhin produziert.

(bwi)