Naturschutz: Bienen summen wieder über die Streuobstwiese

Naturschutz : Bienen summen wieder über die Streuobstwiese

Für einen besonders leckeren Honig haben die Kinder in Stegh Samen für Wildblüten ausgesät. Die erste Kostprobe gibt es im Mai.

  Auf einem Anhänger hat der Imkerverein Geilenkirchen gleich zwei Bienenstöcke aus Holz zur Nabu-Streuobstwiese nach Stegh transportiert. Zusammen mit einigen Kindern und der Nabu Ortsgruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg wurden die Bienenstöcke am Freitag aufgestellt. Nun sollen die fleißigen Tiere mit ihrer Arbeit beginnen – dem Bestäuben der Bäume auf der Streuobstwiese.

„Das machen wir jeden Frühling“, erklärt der Nabu-Vorsitzende Hubert Schippers. Damit sich die Bienen wohl fühlen, wurden außerdem Samen von Wildblumen ausgesät: „Der Honig soll damit noch besser schmecken.“ Eine erste Kostprobe wird es im Mai geben, dann ist auch Schauschleudern geplant. „Außerdem werden wir einen Bienenlehrpfad aufbauen“, erzählt Michael Wölfel vom Imkerverein. „Schließlich sollen die Kinder lernen, dass von den Bienen keine Gefahr ausgeht.“ Bei der Züchtung lege der Verein daher auch viel Wert auf ruhige Bienen und Schwarm-Trägheit. „Gerade sind in einem Bienenstock 15.000 Tiere, aber sie werden noch auf 60.000 Bienen anwachsen“, verrät der Hobby-Imker. „Wer Bienen hält, macht Naturschutz.“

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