Freiwillige Feuerwehr : Atemschutzgeräte raus, Prüfung!

Freiwillige Feuerwehr : Atemschutzgeräte raus, Prüfung!

Der Dienst in der Übach-Palenberger Feuerwehr ist nicht nur freiwillig, er erfordert auch Lernen, Leistung und Einsatz. Hinter jedem Abzeichen, dass die Angehörigen der Wehr an ihren Uniformen tragen, stecken nicht nur unzählige Stunden Ausbildung für den Fall der Fälle.

Dahinter steckt auch das Engagement jedes Einzelnen, um am Ende als Team in jeder Einsatzsituation das Maximum an Gelerntem und Erfahrung umzusetzen. Insofern darf das „A“ auf den

Helmen als besondere Auszeichnung verstanden werden. Kennzeichnet es doch diejenigen, die sich der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger unterworfen haben. Gleich 16 junge Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Boscheln, Frelenberg, Geilenkirchen, Scherpenseel und Übach absolvierten nun den Lehrgang, der am Samstag im Feuerwehrhaus an der Übacher Friedrich-Ebert-Straße beendet wurde.

Nach insgesamt 74 Ausbildungsstunden in Theorie und auch in der Praxis – beispielsweise auf der Atemschutzübungsstrecke in Erkelenz – dürfen sie sich über ihre neu erworbenen Abzeichen freuen. Davor stand allerdings die Herausforderung, wichtige Grundlagen in Theorie und Praxis des Atemschutzgeräteträgers zu erlernen. „Sie sind somit in der Lage, im Einsatzfall den Menschen überall dort schnelle Hilfe leisten zu können, wo sie durch Atemgifte gefährdet werden“, berichtete Ausbilder Stadtbrandinspektor Stefan Peters, der gemeinsam mit Michael Hirche, Carsten Krieg, Michael Montag, Gerd Schindler, Boris Schönen, Jürgen Schwarzenberg und Christoph Savoir die Ausbildung übernahm.

Typische Einsatzfälle für Atemschutzgeräteträger könnten zum Beispiel bei einem Brand in einer Wohnung der Fall sein, in der sogar noch Menschen vermisst werden. Um auf solche Aufgaben  gut vorbereitet zu sein, wurden die Kameraden im theoretischen Teil über die Grundlagen der Atmung, Arten und Wirkungsweisen von Atemgiften, der Funktion und der Bedienung verschiedener Atemschutzgeräte, Suchtechniken in Gebäuden nach Personen sowie in Einsatzgrundsätzen unterrichtet. Die praktische Ausbildung beinhaltete die Handhabung der Atemschutzgeräte und erste Übungen in einer Atemschutzübungsstrecke.

Hier die Namen im Einzelnen (Löscheinheit in Klammern): Justin Fuchs (Boscheln), Pascal Söffken (Boscheln), Pascal Beyer (Frelenberg), Maurice Jungschläger (Frelenberg), Malte Menninger (Frelenberg), Jonas Meyer (Frelenberg), Marvin Rufer (Frelenberg), Nigel Schuster (Frelenberg), Sandra Schwitalla (Frelenberg), Bastian Betsch (Scherpenseel), Christopher Brendt (Scherpenseel), Thomas Willems (Scherpenseel), Dennis Corbusier (Übach), Dominic Luchte (Übach), Dimitri Semenzow (Übach) und Moritz Meyer (Teveren).