Übach-Palenberg: Neujahrskonzert der Kreismusikschule

Neujahrskonzert der Kreismusikschule : „Mit altem Elan und neuem Mut in die Zukunft“

War es in früheren Zeiten die Aula der Kreismusikschule an der Marienberger Schulstraße, die zum traditionellen Neujahrskonzert der Schule aus allen Nähten platzte, fanden bei der jüngsten Auflage am Sonntagvormittag nun die zahlreichen Besucher Platz in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC).

Nach dem Opener „The Preacher Man“ mit dem tollen Trompetensolo von Elmar Schlebusch durfte die Schulleiterin Gerda Mercks ihre Worte ans Publikum richten. Und dabei durfte sie sich gleich auf viele Veranstaltungen im Jubeljahr freuen, denn die Kreismusikschule feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

Da bot sich natürlich ein kleiner Blick in die Historie an, und die war in den Anfangsjahren der Einrichtung von der Elementar-Erziehung geprägt. „Bereits im ersten Jahr wurden 687 Kinder von 28 ausschließlich freiberuflich tätigen Lehrkräften in der musikalischen Grundausbildung unterrichtet“, berichtete Mercks. Über die Jahre habe sich der Schwerpunkt dann auf den Instrumentalunterricht verlagert, dazu kamen Kooperationen mit Kitas und Schulen. „Auch die Altersspanne ist deutlich gewachsen: Vom Babyalter bis zu Erwachsenen im Seniorenalter“, wusste Gerda Mercks.

Im letzten Jahr hatte die Kreismusikschule gut 2000 Unterrichtsbelegungen, davon 650 in den angesprochenen, sehr lebendigen Kooperationen. „Wir blicken in diesem Jahr gerne einmal zurück, aber auch mit altem Elan und neuem Mut in die Zukunft“, schloss Mercks.

Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gratulierte ebenfalls zum Jubiläum. „Die Anerkennung, die der Musikschule heute entgegengebracht wird, belegt, dass sie auf eine langjährige, erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann“, betonte er. Die von ihm ausdrücklich gelobte Programmvielfalt und Qualität kam natürlich auch bei diesem Konzertereignis voll zum Tragen.

Sängerin Johanna Ansey sorgte wie ihre Kollegin Aradhana Grunenberg für die passende stimmliche Ergänzung der Big Band. Foto: Markus Bienwald

So zeigte ein Blick auf die Titelfolge, die den „Sound of Silence“ ebenso einschloss wie „The Rose“, das knallige „What a Feeling“, den Popklassiker „Billie Jean“ oder auch das dramatische „Skyfall“ aus dem gleichnamigen Agentenfilm, dass sich Bandleader Rainer Tegtmeyer und die Crew der Musikschul-Big-Band „Jazzli(v)fe“ voll und ganz dem raumfüllenden und grandiosen Big-Band-Sound verschrieben hatten. Und da auch die beiden Sängerinnen der Band, Aradhana Grunenberg und Johanna Ansey, in Topform waren, forderte das völlig begeisterte Publikum zu Recht noch ein paar Zugaben.

Mit dem swingenden „It don’t mean a thing“ und dem Ohrwurm „Sweet Caroline“ wurden die Gäste dann in den zwar kalten, aber sehr schönen Januar-Sonntag entlassen.

(mabie)