Übach-Palenberg: Gruselhaus in Boscheln

Halloween : Spinnen, Hexen und 30 Kilo Süßigkeiten

Alex Scherbel und seine Freunde hatten es auch in diesem Jahr zu Halloween wieder richtig krachen lassen. In der Einfahrt zum Einfamilienhaus an der Leostraße in Boscheln hatten sie alles aufgefahren, was die Fans des gepflegten Gruselns lieben.

Einen Monat lang hatte Alex Scherbel geplant und dann den ganzen Halloweentag mit der Installation der Gruselshow zugebracht. Als es Abend wurde, war das Gruselhaus fertig. Die Bässe donnerten herrlich aus den Boxen, und die Lichtschranken waren so installiert, das keiner unerschreckt das Grundstück betreten konnte. Gleich am Eingang hatte Alex Scherbel eine lebensgroße Hexe installiert, die giftig grün leuchtete und sich nach vorne beugte, wenn sich ein Gast näherte.

Gäste kamen an diesem Abend viele, denn inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass das Boschelner Gruselhaus auch eine weite Anfahrt wert ist. Viele ebenfalls gruselig kostümierte Kinder kamen, um ihren „Süßes oder Saures“-Spruch aufzusagen. Natürlich gab es nicht nur reichlich gruselige, sich bewegende Riesenspinnen, Hexen und Fledermäuse, sondern für die Kinder auch ebenso reichlich Süßes. Für das Verteilen des Süßkrams war die Freundin von Alex, Shirley Lehnen, zuständig.

30 Kilo unterschiedliche Süßigkeiten wurden am Halloweenabend in der Leostraße verteilt. Sogenannte Moving Heads sorgten für die stimmungsvolle Beleuchtung des Gruselhaues, dass Alex und seine Freunde vor fünf Jahren zum ersten Mal installiert hatten. Da Alex Scherbel als Veranstaltungstechniker seine Brötchen verdient, kommen jedes Jahr neue Effekte wie etwa eine Nebelmaschine hinzu.