Geilenkirchen: Tinte unter dem EKZ-Vertrag ist trocken

Geilenkirchen: Tinte unter dem EKZ-Vertrag ist trocken

Der Mietvertrag des Investors mit dem „Kaufland”-Anbieter zum EKZ ist am Dienstag unterschrieben worden.

Den anwesenden Geschäftsleuten aus der Innenstadt, etwa vierzig, war Erleichterung über diesen Schritt anzumerken. Applaus kam auf. „Wenn der Ankermieter unterschrieben hat, werden die anderen schnell nachziehen”, war sich Thomas Fiedler sicher.

Die Planung für das Einkaufszentrum (EKZ) laufen auf Hochtouren, hieß es, es gebe aber noch kleinere Details mit Anwohnern zu klären. „Wir gehen mit Riesenschritten der Verwirklichung entgegen”, freute sich der Verwaltungschef.

Bürgermeister Thomas Fiedler überraschte und erfreute die Runde des Geilenkirchener Aktionskreises mit dieser Information, die ein großes Stück Stadtentwicklung bedeutet.

Die wichtige Verbindung vom Einkaufszentrum zur Konrad-Adenauer-Straße sei dank Ankauf der alten Eisenjansen-Immobilie durch die Familie Davids gesichert.

Wie berichtet, wird eine fußläufige Verbindung über eine Passage durch die ehemalige Vitrine zum Einkaufszentrum und weiter zur Herzog-Wilhelm-Straße geschaffen.„Die Genehmigung zum Abriss des alten Extra ist erteilt. Die habe ich persönlich unterschrieben”, schilderte Thomas Fiedler dem Aktionskreis. Wenn alles nach Plan verlaufe, könne in zwei bis drei Monaten mit dem Abriss begonnen werden.

Der Bürgermeister ging auch auf die brachliegende Stadtpassage ein. Hier sei eine multifunktionale Nutzung als Veranstaltungsort mit Gastronomiebetrieb ein geeignetes Mittel zur Belebung der Stadthalle. „Es ist aber schwierig, einen Businessplan zu entwerfen, weil die Halle noch einer Sanierung bedarf”, so Thomas Fiedler. Zurzeit würden verschiedene Konzepte ausgewertet.

Der Bürgermeister wies zudem darauf hin, dass mit dem zweiten Bauabschnitt zur Innenstadterneuerung zwischen Markt und Dohmens Eck (Heinsberger Straße) Ende des Jahres begonnen werden kann.