Übach-Palenberg: Tierlehrpfad: Eine praktische Lernhilfe in herrlicher Umgebung

Übach-Palenberg: Tierlehrpfad: Eine praktische Lernhilfe in herrlicher Umgebung

Wenn Josef Fröschen etwas gerne hört, dann wohl den Satz „Das ist doch wieder auf Deinem Mist gewachsen.“ Und das darf dann meistens auch wörtlich genommen werden. Denn oft geht es bei dem Boschelner um naturnahe Themen. Das war auch am Samstagvormittag nicht anders, als der von ihm maßgeblich initiierte Tierlehrpfad offiziell eingeweiht wurde.

16 Schilder weisen nun am Ende des Herbacher Waldes in Richtung Herzogenrath auf die heimische Tierwelt hin. „Das ist eine ideale Ergänzung zum Waldlehrpfad“, so Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. Besagter Waldlehrpfad klärt auf ähnlich gestalteten Stelen seit 2016 über die heimische Baum- und Pflanzenwelt auf und beginnt auf Höhe des „Ü-Bades“, ziemlich genau auf der anderen Seite des nun frisch angelegten Pfades.

Johannes Bröhl übernahm die Gestaltung und Ausarbeitung der 16 neuen Hinweisschilder am Tierlehrpfad im Herbacher Wald. Foto: Markus Bienwald

Damals hatte der inzwischen verstorbene Fred Fröschen noch mitgearbeitet. Doch auch dieses Mal griff „Jupp“ Fröschen auf bewährte Kräfte zurück. So stand Wolfgang von der Heiden als Förster und Fachmann vom zuständigen Forstamt Eschweiler für die fachliche Beratung bereit.

Die nötigen Sponsorengelder kamen von der Sparkasse, der Sparkassen-Tochter s-Bauland und der Volksbank Heinsberg, deren Vertreter beide bei der ersten Begehung am Samstag auch vor Ort waren.

In Eigenleistung

Doch bevor alles fertig war, hatte Johannes Bröhl noch den Inhalt und die Gestaltung der Schilder ausgearbeitet. „Die Schilder sollen gerade auch den Schulen und Kindergärten als praktische Lernhilfe dienen“, so Bürgermeister Jungnitsch. Ausdrückliches Lob hatte er dabei für die CDU-Mitglieder dabei, die sich um die gesamte Arbeit und die Finanzierung gekümmert hatten. So war natürlich auch Willi Krieg wieder zur Stelle, als es darum ging, ein schön geschnitztes Hinweisschild für den Pfad zu fertigen.

Die Pfähle wurden dann wieder in Eigenleistung aufgestellt und sollen nun dauerhaft den Waldlehrpfad ergänzen. „Zusammen mit der Jahresbaumallee entlang der Bergehalde von Carolus Magnus und der jährlichen Aktion Bürgerwald ergibt sich so ein immer weiter wachsendes Naturlehrangebot in der Stadt“, sagte der Erste Bürger. Und ehe es am Ende des kleinen Spaziergangs entlang des neuen Pfades zu Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte in das Bistro der Tennishalle am Beyelsfeld ging, sah „Jupp“ Fröschen nicht nur zufrieden aus. Es schien ganz so, als habe er schon die nächste Idee.

(mabie)