Gangelt/Geilenkirchen: Teich verzögert Leichensuche in der Teverener Heide

Gangelt/Geilenkirchen: Teich verzögert Leichensuche in der Teverener Heide

Die Suche nach einer Leiche in der Teverener Heide geht auch in dieser Woche weiter. Das haben die Behörden in den Niederlanden in Absprache mit ihren deutschen Kollegen entschieden.

Mit zu dieser Entscheidung haben die Funde der vergangenen Woche beigetragen, darunter befand sich auch ein Plastiksack mit Etikett. Der Radius für das Abbaggern wurde zwischenzeitlich stark in Richtung niederländische Grenze erweitert. Im Biotop stießen die Bagger auf ein nicht einkalkuliertes Hindernis, auf einen Teich. Dieser erwies sich zudem noch als recht groß. Ein weiteres Ausbaggern wäre zu gefährlich gewesen, denn der höher gelegene See hätte auf die in über zwölf Meter Tiefe eingesetzten Bagger niederstürzen können.

So rief die Kripo erneut das Technische Hilfswerk (THW) auf den Plan. Hans Engels, Leiter des Ortsverbands Übach-Palenberg, sah sich den See an und schätzte den Inhalt auf mindestens eine Million Liter. Engels griff nach einer kurzen Lagebesprechung mit den deutschen und niederländischen Kriminalbeamten zum Telefon und forderte den THW-Ortsverband Übach-Palenberg mit Beleuchtungsmaterial sowie den Ortsverband Krefeld mit Pumpen an. Noch in der Dunkelheit begannen die Helfer mit dem Leeren dieses Teiches, wobei das Wasser erneut dem Mosamsee zufloss. Zuvor hatte ein Langarmbagger für das THW eine Arbeitsstraße durch das Unterholz zu dem versteckten See geschaffen.

Die Finanzierung für die Ausweitung der Suche wurden zwischenzeitlich von niederländischer Seite bewilligt, so dass sich die Bagger in dieser Woche weiter in das Erdreich graben werden.