Geilenkirchen: Tausende bevölkern die Künstlermeile

Geilenkirchen: Tausende bevölkern die Künstlermeile

Wie schon bei der zweiten Auflage lockte der dritte Kunsthandwerkermarkt bei sommerlichen Temperaturen am Sonntag wieder mehrere tausend Menschen in den Wurmauenpark. Mit 130 Ausstellern lag die Zahl der Teilnehmer in etwa gleich wie im Vorjahr.

„Da hat die Stadt Geilenkirchen ins Schwarze getroffen”, hieß es schon bei den vorangegangenen Kunsthandwerkermärkten.

Vor herrlicher Kulisse

Dieser Eindruck hat sich 2011 bestätigt, das Event scheint sich als fester Bestandteil des Kulturangebotes der Stadt zu etablieren. Schon ab 10.30 Uhr bahnten sich die Menschen einen Weg durch die „Künstlermeile”, obwohl die Eröffnung erst für 11 Uhr vorgesehen war. Unter Einbeziehung der herrlichen Kulisse mit großem Teich, der Schwanenfamilie und der zahlreichen Enten „feierten Mensch und Tier” ein schönes Fest im Wurmauenpark.

„Kunst und Handwerk an der Wurm” lautete das Motto. Der Bummel durch die „Künstlergassen” ging einher mit gemütlichem Verweilen in der „Grünzone” oder auf dem Forum bei Kaffee und Kuchen, Grillspezialitäten und Getränken. Daneben gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm. So erlebten die Menschen mit dem „Kuriosen Kabinett” eine Schaubude wie in früheren Zeiten. Der Modellflugclub „Ikarus” präsentierte Flugzeuge auf dem Boden wie auch in der Luft.

Die Ohren der Besucher wurden mit Big-Band-Sound, einfühlsamen Balladen und weiteren musikalischen Angeboten verwöhnt. Die Palette des Kunsthandwerks war groß: Von Modeschmuck über Glas- und Filzarbeiten, Skulpturen aus Edelstahl, Keramikkunst, Acryl- und Ölgemälden, Holz-, Schiefer- und Patchworkarbeiten bis zu Floristik und Gartenaccessoires war alles vertreten.

Sogar handgefertigte thailändische Kunst war zu bestaunen. Selbst gemachte Marmelade, Butter oder frisch gebackenes Brot rundeten das Angebot ab. Die Besucher konnten den Künstlern wie etwa einer Glasbläserin und einem Korbmacher über die Schulter schauen. So mancher Besucher wird Ideen für eigenes Schaffen mit nach Hause genommen haben.

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