Baesweiler: Tag der Genealogie: Einblicke in die eigene Familiengeschichte

Baesweiler: Tag der Genealogie: Einblicke in die eigene Familiengeschichte

Kleine und große Besucher kamen am Wochenende ins Kulturzentrum, um sich über die Möglichkeiten der Familienforschung zu informieren. In der alten Scheune der Burg präsentierten sich an elf Ständen Vereine, Archive und Dienstleister beim sechsten „Tag der Genealogie“, der erstmals an zwei Tagen stattfand.

Sie boten Anfängern und „alten Hasen“ die Möglichkeit, mit Experten in Sachen Familienforschung ins Gespräch zu kommen.

Auf Schautafeln des veranstaltenden Geschichtsvereins Baesweiler (GVB) um Vorsitzende Catharina Scholtens und Archivar Horst Gießler war unter anderem das Dorf Baesweiler im Jahr 1822 zu sehen. Diese Karte einer Darstellung der Grundstückseigentümer wurde von G. Welper erstellt.

Zudem offerierte der Verein seine Jahrbücher, seine Gesamtausgabe der ersten 50 Mitteilungsblätter, „Als der Krieg nach Baesweiler kam“ (G. Pesler) sowie Buch-Neuerscheinungen wie „Die Grube Adolf“ (J. Klosa) und „Gruß aus Baesweiler“ (Dr. U. Schroeder). Jürgen Brockauf und Dietmar Petschel zeigten vier Module ihres maßstabgetreuen Zechenmodells der ehemaligen Baesweiler Grube.

Der Genealogie-Software-Hersteller „GenPlus“ beispielsweise bot Einblicke in die neueste Version seiner Software und gab Hilfestellungen sowie Auskünfte zu den vielfältigen Möglichkeiten des Erfassens und Darstellens familiengeschichtlicher Daten. Internetserver, auf denen unter anderem eine Vielzahl von Datenbanken und Projekten wie beispielsweise das Grabsteinprojekt online für Recherchen zur Verfügung stehen, stellte der Verein Computergenealogie vor.

An einem weiteren Stand wurde das „Familienbuch Euregio“ vorgestellt. Im Mittelpunkt dieses Internet-Familienbuches steht die Präsentation eines stetig wachsenden Netzwerkes von Familien rund um das Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien.

(dag)