Gangelt-Langbroich: Sympathiepunkte von Wolfgang Niedeckens Ohren

Gangelt-Langbroich: Sympathiepunkte von Wolfgang Niedeckens Ohren

Nichts geht mehr, Wolfgang Niedecken hat ein Machtwort gesprochen: Die drei Nachwuchsbands, die beim zehnten „Rock im Zelt” auftreten werden, stehen fest.

Zwölf Musikgruppen hatten sich beworben, von Erkelenz bis Bonn reichte ihre Heimat. Doch der Frontmann der Kölner Band BAP konnte auf Herkunft und Wurzeln keine Rücksicht nehmen.

Denn die Verantwortlichen der St.-Salvator-Schützen schickten dem berühmten Musiker die Titel inkognito zu - ohne Namen oder Informationen zu den jeweiligen Acts. Die Wahl des großen Meisters fiel auf ABSINNT aus Heinsberg, beets´n´berries aus Erkelenz und Cyrcus aus Heins- berg-Waldfeucht.

Aber auch die Ausgeschiedenen werden in Langbroich nicht einfach vergessen. „Die anderen Bands, die auftreten wollten, sollen Jury spielen”, erklärt Josef Krings, Präsident und Schützenkönig der Bruderschaft, der schon ankündigt, dass sich die Majestäten sehr über zahlreiche Gäste freuen würde.

Um diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen, haben die Organisatoren eine „Happy Hour”eingerichtet: Von 18 Uhr bis 21.30 Uhr kostet ein Getränk nur die Hälfte, und auch die Schützen an der Kasse verlangen nur den halben Eintritts.

Die große Party „Rock im Zelt” steigt erstmalig freitags und nicht mehr samstags, und zwar am Wochenende nach Pfingsten am 4. Juni. Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn 19 Uhr.

Nach den Newcomern spielt die Gruppe STARZ, bevor die Band Glenrock die Bühne betritt. Die Frühjahrskirmes findet am Samstag statt. Montag ist zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Ruhetag.

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