Süggerather Rentner-Truppe setzt Pergola am Dorfplatz wieder instand

Aus einer Bierlaune heraus : Rentner packen es an

Eine Süggerather Rentner-Truppe hat sich ans Werk gemacht um die Pergola am Dorfplatz wieder instand zu setzen.

Vor acht Jahren hatte sich die Süggerather Rentnertruppe aus einer Bierlaune heraus zusammengetan, um in Süggerath weiterhin einen Weihnachtsbaum aufstellen zu können. Das klappt sehr gut. Hubert Bergs spendet inzwischen jährlich einen schönen Baum aus seiner Anlage. Doch auch übers Jahr gibt es im Dorf einiges zu tun, das den Einsatz der rüstigen Rentner fordert.

Das jüngste Projekt ist die Instandsetzung der Pergola am Dorfplatz. Vor allem das Holz der Dachbeschattung war in die Jahre gekommen, morsch geworden und stellte eine Gefahr für die darunter spazierenden oder sitzenden Menschen dar. In enger Kooperation mit dem Bauamt der Stadt Geilenkirchen in Person von Wolfgang Jansen und Peter Sentis hatten Leo Reinartz, Hubert Bergs und die übrigen Mitglieder der Truppe das Projekt in die Wege geleitet. Die Stadt hatte Bretter und Farbe zur Verfügung gestellt, und die Süggerather Senioren hatten über den Winter die Bretter mehrfach gestrichen.

Auch das Gerüst der Pergola war mit einem frischen Anstrich versehen worden. Nun ging es daran, mit vereinten Kräften die 40 Bretter anzubringen, die den Schatten spenden werden, wenn die Sonne vom Himmel scheint. Bürgermeister Georg Schmitz lobte die Eigeninitiative der Süggerather. Gerade in Süggerath werde sehr viel getan, um die öffentlichen Anlagen zu pflegen. Ohne die Privatinitiative in den Dörfern, so Schmitz, wäre weitaus weniger möglich.

Zur Kooperation der Süggerather Rentnertruppe mit der Stadt gehört auch die Pflege der Hecken und Sträucher. Die Stadt stellt jeweils unbürokratisch die benötigten größeren Gerätschaften, wenn eine Maßnahme ansteht und liefert auch gleich das nötige Benzin dazu. Die Geselligkeit darf natürlich nicht zu kurz kommen, wenn die Rentnertruppe einmal die Woche zusammenkommt. Wenn der Schweiß der Arbeit geflossen ist, wird am Wichtelwagen, einem alten Bauwagen, der das Domizil der Gruppe ist, gegrillt und auch das ein oder andere kühle Getränk genossen.

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