Geilenkirchen: Stadterneuerung: Grünes Licht für Bauabschnitte

Geilenkirchen: Stadterneuerung: Grünes Licht für Bauabschnitte

Mit Zustimmung des Stadtrates zu den entsprechenden Entwürfen wurden am Mittwochabend die Bauabschnitte IV und V der Stadterneuerung sowie eine punktuelle Umgestaltung der Haihover Straße auf den Weg gebracht, die im September im Bauausschuss ausführlich vorgestellt worden waren.

Auf Antrag der Grünen erfolgte die Abstimmung in Einzelschritten, da die Fraktion nur einem Teilbereich — der punktuellen Umgestaltung der Haihover Straße an der Einmündung zur Herzog-Wilhelm-Straße — zustimmen wollte. Die Diskussion ergab, dass es dabei ausschließlich um das Thema Radweg ging — um die Frage, wo dieser Radweg enden soll.

Der vom Planungsbüro BKR in Aachen erarbeitete Vorschlag lässt diesen stadteinwärts führenden Radweg vor dem Synagogenplatz enden, weil dann auch die Radfahrer den dort vorgesehenen Zebrastreifen nutzen können, um die Fahrbahn zu queren.

Im Verlauf der Debatte zeigte sich die grundsätzliche Zustimmung, wobei es jedoch einige Änderungswünsche gab. Hans-Jürgen Benden (Grüne) schlug vor, den Radweg schon vor der Ein- und Ausfahrt des Gelo-Karrees enden zu lassen, die diese Ausfahrt Gefahren berge.

Das sah unter anderem für die Bürgerliste auch Christian Kravanja so.

Er ging jedoch noch einen Schritt weiter und meinte, der Radweg könne am ehemaligen Polizeigebäude enden und von dort über die Straße in Richtung Parkplatz am Beamtenweg geführt werden. Rainer Jansen (Grüne) schlug den Beginn der Tempo-20-Zone als Ende des Radwegs vor.

Den Einwänden hielt Beigeordneter Markus Mönter entgegen, dass alle Änderungswünsche das mit Zuschüssen geförderte Planungsgebiet verließen und damit nur Gegenstand einer späteren Planung sein könnten.

Auf einen anderen, von Leonhard Kuhn (CDU) geäußerten Änderungswunsch, nämlich die Bordsteine an der Ausfahrt aus dem Gelo-Karree ein Stück weit abzusenken, könne man bei der Bauausführung ein Auge haben, so Mönter.

Den Plänen für die Neugestaltung der Einmündung der Haihover Straße in die Herzog-Wilhelm-Straße stimmte der Rat schließlich einstimmig zu.

Bei jeweils vier Nein-Stimmen hatte es zuvor grünes Licht für Umgestaltung der Fläche zwischen Alter Poststraße und Theodor-Heuss-Ring (weitere Parkplätze und zusätzlicher Fußgängerüberweg vor dem Ärztehaus) und die Gestaltung der Haihover Straße mit einem Fußgängerüberweg vor dem Einmündungsbereich der Gerbergasse gegeben.

(mh)
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