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Übach-Palenberg: Stadt bestätigt Interesse der Eheleute Spiertz

Übach-Palenberg : Stadt bestätigt Interesse der Eheleute Spiertz

Undurchsichtig war vieles, was in den vergangenen Jahren mit dem Outbaix zusammenhing. Bevor es im Bauausschuss am Dienstag endlich darum gehen soll, was mit dem ehemaligen Musikclub geschieht, ist neue Verwirrung entstanden: Am Mittwochnachmittag bestätigte die Stadt Übach-Palenberg, dass die Eheleute Spiertz sich für die Liegenschaft interessieren.

Dabei hatte Albert Spiertz, bekannt durch die Rockfabrik und den Biergarten am Rathausplatz, genau das Anfang dieser Woche gegenüber unserer Zeitung noch bestritten. Am Mittwoch war er nicht zu erreichen.

Offiziell war bislang nur bekannt, dass am Dienstag, 17 Uhr, im Rathaus zwei mögliche Konzepte für das Outbaix vorgestellt werden sollen. Das erste soll den Abriss und die Schaffung einer neuen Gastronomie vorsehen, vermutlich geht es um ein Café. Das zweite soll aus der alten Szene kommen, es sieht die Sanierung des Gebäudes und die Fortsetzung des Betriebs als Musikclub vor. Die Politik wird Dienstag noch keine Entscheidung treffen. Dies soll erst in einer der nächsten Sitzungen des Hauptausschusses geschehen.

Der frühere Betreiber des Outbaix hatte 2014 Insolvenz anmelden müssen, bei einer Zwangsversteigerung sicherte die Stadt sich später das Grundstück und das marode Gebäude und richtete es für die Unterbringung von Obdachlosen her. Wie die Stadt am Mittwoch weiter bestätigte, wurde dieser Verwendungszweck zu keinem Zeitpunkt erfüllt. Stattdessen verfiel das Gebäude zusehends, es wurde auch häufig eingebrochen und die Einrichtung zerschlagen.

Regelmäßige Live-Rockkonzerte indes fanden nach 2014 nur noch in der Rockfabrik statt. Dies hatte auch damit zu tun, dass Outbaix-Urgestein Fritz Knizia diese Veranstaltungen für die Rockfabrik organisierte. Seit einem knappen Jahr wird die Rockfabrik jedoch von neuen Betreibern geführt, vergangenes Wochenende wurde sie in Club Eden umbenannt.

(jpm)