Geilenkirchen: Sendung vermisst: Anklage sieht Zusammenhang mit Post-Einbrüchen

Geilenkirchen: Sendung vermisst: Anklage sieht Zusammenhang mit Post-Einbrüchen

Das Haus in Frelenberg steht offenbar in engem Zusammenhang mit einer Serie an Straftaten, die vergangenes Jahr für Aufsehen sorgte: Die Einbrüche in das Lager der Deutschen Post am Geilenkirchener Bahnhof. Zwischen September und November 2016 war dort fünfmal eingebrochen worden, was man angesichts der Kürze des Zeitraums als dreist bezeichnen kann.

Die Fälle werden dieser Tage nach und nach vor Gericht verhandelt. K., der diese Woche vor dem Geilenkirchener Schöffengericht stand, geriet ebenso ins Visier der Fahnder wie M., den das Aachener Landgericht verurteilt hat. Als mutmaßliche Täter haben drei weitere Angeklagte zu gelten, die erst im Januar auf der Anklagebank des Geilenkirchener Schöffengerichts Platz nehmen werden.

Am Geilenkirchener Bahnhof werden Päckchen und Pakete gelagert, die tagsüber nicht zugestellt werden konnten. Dementsprechend reiche Beute ließ sich dort machen. Einen kleinen Einblick gab es, als die Staatsanwaltschaft diese Woche die Anklage gegen K. verlas, dem vorgeworfen wurde, mindestens einmal dabei gewesen zu sein: Von 600 Euro Bargeld über ein Smartphone und ein Hugo-Boss-Parfüm bis hin zu Funktionssocken verschwand so ziemlich jedes nur denkbare Produkt. Auch ein kompletter Lieferwagen wurde bei diesem Einbruch mitgenommen.

Nach allem, was die Ermittler wissen, tauchte die Beute später in Frelenberg wieder auf.

(jpm)
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