Gangelt-Stahe: Seit 40 Jahren wird das Sportabzeichen im Rodebach-Tal verliehen

Gangelt-Stahe: Seit 40 Jahren wird das Sportabzeichen im Rodebach-Tal verliehen

Die Zahlen sprechen für sich: 2545 Übungsstunden, 44537 Übungen aufgeteilt unter anderen in 11688mal Kugelstoßen, 10279mal Ballwurf, 9080mal Weitwurf, 6309mal Sprint, 4835mal Langlauf, 1316mal Hochsprung, 599mal Schleuderballwurf, 344mal Steinstoßen, 81mal Radfahren und sechsmal Gewichtheben.

Seit 40 Jahren ist das Sportabzeichen im Tal des Rodebaches „in”. Insgesamt wurde bisher 4817mal das Deutsche Sportabzeichen verliehen, und in diesem Jahr waren 35 Jugendliche und 26 Erwachsene aktiv. „Wenn wir in diesem Stil weitermachen, können bei der nächsten Runde vielleicht 5000 Sportabzeichen verliehen werden”, freute sich Franz Beckers in seiner Ansprache im Schützenheim Stahe. Und dieser Franz Beckers steht in der Gangelter Region für das Deutsche Sportabzeichen.

1972 kam die Idee, und es folgten gleich Taten, wobei zunächst die Erwachsenen zum Mitmachen überredet werden mussten. Franz Beckers aus Stahe-Niederbusch ist für alle „Mister Sportabzeichen”, er selbst ist das beste Beispiel für innere Motivation. Selbst schwere Krankheiten werfen ihn nicht zurück, das Sportabzeichen ist sein Lebenswerk. Mittlerweile ist das Teilnehmerfeld gewachsen, jährlich stoßen neue Sportler hinzu und vergrößern die Familie.

Im Schützenheim Stahe findet stets im November der Kameradschaftsabend statt, hier wird im feierlichen Rahmen das Sportabzeichen verliehen. Das Sportabzeichen ist 100 Jahre, 1912 wurden die ersten sportlichen Wettkämpfe in Deutschland absolviert. Waren zunächst Frauen vom Wettkampf ausgeschlossen und das Sportabzeichen nur „Männersache”, so änderte sich dies aber bereits nach wenigen Jahren.

Neben dem Einzelsportabzeichen erlebt auch das Familiensportabzeichen inzwischen eine große Beliebtheit. In Stahe wurde das Sportabzeichen wie folgt verliehen:

Bei den Frauen erhielten Birgit Schirling (zweimal), Katrin Rulands (2), Kirstin Bremer-Eidams (4), Monika Schuivens (4), Walburga Rabben (5), Birgit Wynands (7), Hildegard Otten-Plum (13), Renate Heinrichs (16), Hanna Kappertz (18), Anita Kofferath (15), Berta Neiß (17), Josefine Grün (28), Annemie Gottlieb (31) Hilly Zimmermanns (31) und Agnes Bürgstein (36) eine Auszeichnung.

Bei den Männern waren es Heinz Cleef (1), Simon Esser (2), Philip Rabben (3), Reiner Mansel (5), Hubert Schiffgens (6), Ferdinand Esser (14), Günter Jansen (14), Klaus Fischer (14), Herbert Schneider (16), Hansen Ponßen (37) und Franz Beckers (39).

Weibliche Jugend: Greta Wynands (1), Tessa Wynands (2), Maike Schuivens (2), Sabrina Achenbach (3), Jana Jansen (3), Lena Scheeren (1), Nele Schuivens (1), Celina Hahn (2), Franziska Bremer (3), Vanessa Achenbach (4), Hanna Rabben (4), Karla Wynands (4), Paula Wynands (4), Lena Wynands (4), Marie Franken (3), Veronique Beaten (1), Eva Jendrusch (7), Annika Rabben (8). Urkunden erhielten Alisea und Gina-Lynn Hahn.

Die Abzeichen bei der männlichen Jugend: Justin Knippel (2), Lars Baeten (2), Fabian Rabben (2), Mika Hahn (2), Remo Schuivens (3), Marc Ervens (3), Daniel Strohwasser (4), Jan Wynands (4), Yannick Diederen (2), Lukas Kofferath (5), Tim Schuivens (5), Gero Beckers (6), Maximilian Bremer (2), Thomas van der Zander (2), Malte Bürgstein (4), Robin Görtz (5), Lars Strohwasser (5), Till Bürgstein (5). Eine Urkunde erhielt hier Tobias Achenbach.

Das Familiensportabzeichen ging an Wynands (Birgit, Karla, Paula, Tessa), Schuivens (Monika, Tim, Remo, Maike), Rabben (Walburga, Hanna, Fabian), Bremer-Eidams/Bremer (Kirsten, Franziska, Maximilian).