Geilenkirchen: Schüler gestalten neuen Kreisverkehr in der City

Geilenkirchen: Schüler gestalten neuen Kreisverkehr in der City

Mit der Gestaltung des Kreisverkehrs Konrad-Adenauer-Straße/Herzog-Wilhelm-Straße hat sich der Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen beschäftigt. Im Vorfeld waren Schüler der weiterführenden Schulen des Stadtgebietes aufgefordert, sich mit Ideen und Vorschlägen in die Planung des City-Kreisels einzubringen.

Drei in Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, St.-Ursula-Gymnasium und Städtischer Realschule erarbeitete Modelle wurden in der Stewi-Sitzung den Ausschussmitgliedern präsentiert. Gesamtschullehrer Jörg Gaab stellte zunächst ein „Kollektiv-Modell” von Julia Lohmann vor, bestehend aus drei Bögen in unterschiedlicher Breite und Höhe.

Die Bögen sind oben in der Mitte miteinander verbunden und erlauben deshalb ein Drehen. „Es sollte ein gemeinsames Projekt von allen drei Schulen werden”, erklärte Jörg Gaab. Über die Farbgebung könne immer noch entschieden werden, denkbar sei, dass die Stelen in den Stadtfarben gestrichen werden.

Anna Backhaus, stellte das von vier Schülern der Jahrgangsstufe 11 des St.-Ursula-Gymnasiums konzipierte Konzept für den Innenstadt-Kreisverkehr vor. Dabei handelt es sich um zwei von unten nach oben spitz zulaufende Bögen. Diese „Hörner” greifen ineinander und stehen auf einer stabilen Basis inmitten des Kreisels. „Bei der skulpturellen Gestaltung wollten wir auch soziale Aspekte einbringen”, geht Anna Backhaus auf den Grundgedanken ein.

Die sich entgegenkommenden Bögen ständen für Zuneigung und aufeinander zugehen. Die Skulptur stehe aber auch für Dynamik, als Hinweis auf eine „bewegte Stadt”.

Dank moderner Lasertechnik sei die aus Aluminium zu fertigende Figur relativ leicht umzusetzen. Der Kreisel könne zudem beleuchtet werden, damit die Skulptur auch in der Dunkelheit zur Geltung komme. Dynamik und Bewegung waren auch Aspekte, die Laura Adams, ebenfalls Schülerin der gleichen Jahrgangsstufe des St.-Ursula-Gymnasiums, mit ihrem Entwurf darstellen will. Ein Quadrat und ein Rundbogen bilden die Grundlage für ihr Modell. „Das Quadrat drückt Stabilität, die Rundung die Bewegung aus”, erklärt Laura Adams.

Beides zeige sich ineinander verflochten, wobei sich ein Durchblick biete. Die Höhe des Kunstwerkes solle sechs Meter betragen, das verwendete Material bestehe aus rostigen Rohren. Die Ausschussmitglieder waren sehr angetan von der Schaffenskraft der Schülerinnen und fanden die Vorschläge „ganz toll”.

Wilhelm-Josef Wolff regte an, die drei Modelle einen gewissen Zeitraum auszustellen, damit andere Ratsmitglieder und eventuell auch Bürger die Möglichkeit der Besichtigung hätten. So nahmen die Ausschussmitglieder die Präsentation zur Kenntnis, und die Modelle blieben zunächst einmal im Rathaus.

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