Übach-Palenberg: Schöffenamt wartet auf neue Interessenten

Übach-Palenberg: Schöffenamt wartet auf neue Interessenten

Für die kommende Amtsperiode werden Bürger gesucht, die sich für das Ehrenamt des Haupt- und Hilfsschöffen sowie Jugendschöffen interessieren. Interessenten können sich bei der Stadtverwaltung Übach-Palenberg in eine Vorschlagsliste aufnehmen lassen.

Zu beachten ist, dass folgende Personen aus persönlichen Gründen nicht zum Schöffenamt berufen werden sollen: Personen, die bei Beginn der Amtsperiode das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben würden (Stichtag: 1. Januar 2014); Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben oder bis zum Beginn der Amtsperiode vollenden würden (Stichtag: 1. Januar 2014); Personen, die zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste nicht in der Gemeinde wohnen; Personen, die aus gesundheitlichen Gründen zu dem Amt nicht geeignet sind; Personen, die mangels ausreichender Beherrschung der deutschen Sprache für das Amt nicht geeignet sind; Personen, die in Vermögensverfall geraten sind. Weiterhin sollen aus beruflichen Gründen nicht zum Schöffenamt berufen werden: politische Spitzenämter und justiz(nahe) Berufe wie Staats- und Amtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Rechtsanwälte, Notare, gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Bedienstete des Strafvollzuges, Gerichtshelfer, Jugendgerichtshelfer, Bewährungshelfer.

Besondere Anforderungen werden nicht an die Schöffen gestellt, sie sollten jedoch folgende Fähigkeiten mitbringen: soziale Kompetenz, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen, logisches Denkvermögen und Intuition, Vorurteilsfreiheit auch in extremen Situationen, Kenntnisse über Grundlagen des Strafverfahrens, die Bedeutung von Kriminalität und Strafe sowie die Bedeutung der Rolle der Schöffen, Mut zum Richten über Menschen, Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen, Gerechtigkeitssinn, Denken in gerechten Kategorien, Standfestigkeit und Flexibilität im Vertreten der eigenen Meinung, Kommunikations- und Dialogfähigkeit; Jugendschöffen sollten zudem erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Personen sein.

Zu den Pflichten eines Schöffen gehört die Teilnahme an jährlich etwa zwölf Sitzungen.

Anmeldungen bei: H. Wirth, Fachbereich 3 - Öffentliche Sicherheit, Telefon 02451/979-3211, Zimmer B3.03, bis zum 15. März.