Geilenkirchen: Schlemmen, verweilen, schlendern: Fünfte Culinara ist ein voller Erfolg

Geilenkirchen : Schlemmen, verweilen, schlendern: Fünfte Culinara ist ein voller Erfolg

Paulo Raposo kämpfte am Samstagabend zwar mit dem Feuer in seinem Grill. Ansonsten sei aber alles super auf der Culinara, meinte er von Rauchschwaden umhüllt. Raposo: „Die Leute sind nett, die Stimmung ist entspannt, ganz familiär, eine tolle Urlaubsstimmung.“

Paulo Raposo bekam das Feuer und den Rauch natürlich noch in den Griff, und schnell fanden die legendären Rippchen des portugiesischen Gastwirts aus Eschweiler reißenden Absatz. Unter dem Motto „Culinara 2018 — Schlemmen, Verweilen und Schlendern“ genossen die Besucher der fünften Culinara an diesem Wochenende schöne Stunden im Herzen der Stadt Geilenkirchen.

Bürgermeister Georg Schmitz (oben, 3.v.l.) und Aktionskreisvorsitzender Karl-Heinz Esser (oben, l.) eröffnen die fünfte Culinara und stoßen mit dem Aktionskreis-Vorstand an. Die Gastwirte Paulo Raposo (unten links) und Douglas Lemoine (unten rechts) bieten ihre Spezialitäten an: Gegrilltes Fleisch und Flammlachs. Insgesamt war der Besucherzuspruch auf dem Friedlandplatz sehr gut. Foto: defi

Mit dem After-Work-Markt und dem Weinfest, die beide auf dem Marktplatz stattfinden, bildet die Culinara das kulinarische Dreigestirn der Stadt. Bürgermeister Georg Schmitz meinte bei der Eröffnung der Culinara, es sei früher schon mal behauptet worden „Et is nix los in Gillekerke“, aber das habe sich ja gründlich geändert.

Bürgermeister Georg Schmitz (oben, 3.v.l.) und Aktionskreisvorsitzender Karl-Heinz Esser (oben, l.) eröffnen die fünfte Culinara und stoßen mit dem Aktionskreis-Vorstand an. Die Gastwirte Paulo Raposo (unten links) und Douglas Lemoine (unten rechts) bieten ihre Spezialitäten an: Gegrilltes Fleisch und Flammlachs. Insgesamt war der Besucherzuspruch auf dem Friedlandplatz sehr gut. Foto: defi

Und wer die Märkte besucht, wird sich dieser Einschätzung sicherlich anschließen können. Man müsste sich allenfalls Gedanken darüber machen, ob die Geilenkirchener nicht zu dick werden könnten, bei all den angebotenen Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form.

Bürgermeister Georg Schmitz (oben, 3.v.l.) und Aktionskreisvorsitzender Karl-Heinz Esser (oben, l.) eröffnen die fünfte Culinara und stoßen mit dem Aktionskreis-Vorstand an. Die Gastwirte Paulo Raposo (unten links) und Douglas Lemoine (unten rechts) bieten ihre Spezialitäten an: Gegrilltes Fleisch und Flammlachs. Insgesamt war der Besucherzuspruch auf dem Friedlandplatz sehr gut. Foto: defi

Doch glücklicherweise bleibt ja zwischen den Festen noch genügend Zeit für eine Diät. Bürgermeister Georg Schmitz konnte frohgemut verkünden, dass er seit ein paar Wochen Diät halte und schon sechs Kilo abgenommen habe. Für die dreitägige Culinara werde er aber die Fastenregeln brechen, meinte Schmitz. Angesichts des reichhaltigen Angebotes an den 15 Ständen, die sich auf dem Friedlandplatz rund um die angeordneten Tische und Bänke reihten, wäre es ja auch fast schon eine Sünde gewesen, nicht ordentlich zuzulangen. Zusammen mit Bürgermeister Schmitz hatte im Namen des Ausrichters der Vorsitzende des Aktionskreises Geilenkirchen, Karl-Heinz Esser, die Culinara eröffnet.

Hochwertiges Angebot

Esser: „In unserer schönen Stadt reiht sich ein Fest an das andere und bietet uns allen eine große Auswahl an Events, Konzerten und Veranstaltungen.“ Die Geilenkirchener Bürger müssten nicht in die weite Ferne schweifen, sondern könnten das Gute in der Nähe genießen, meinte Karl-Heinz Esser.

Esser verwies auf das hochwertige Angebot, das auch in diesem Jahr wieder auf der Culinara geboten werde. Esser: „Es ist schön, dass der Friedlandplatz und seine Umgebung durch dieses Fest belebt werden und gleichzeitig Erinnerungen an die frühen Weinfeste in der Stadt wiederaufleben.“

Diese Weinfeste hatten, bevor sie den Kinderschuhen entwachsen waren und zu groß für den Friedlandplatz geworden waren, ebenfalls am Veranstaltungsort der Culinara stattgefunden. Esser verwies auf die damalige Atmosphäre der Weinfeste, die schon „sehr heimelig“ gewesen sei. Von dieser „heimeligen“ Atmosphäre hat auch die Culinara etwas beibehalten. Eingebettet in das Häuser-Carrée mit dem Seitenflügel von Haus Basten an der Stirnseite lässt es sich auf dem Friedlandplatz gut feiern. Detlef Kerseboom, dem Mann mit dem Hut, galt der Dank des Aktionskreis-Vorstands und des Bürgermeisters. Ohne ihn wäre sicherlich diese gelungene Mischung von Speisen und Getränken nicht zustande gekommen. Die Culinara wäre ohne Kerseboom, wie ein „Baum ohne Blätter“, meinte Karl-Heinz Esser.

Als Leiter der Aktionsgruppe Veranstaltungen des Aktionskreises hatte Detlef Kerseboom Händler aus der Region aber auch von auswärts für die fünfte Culinara gewinnen können. Pastagerichte, portugiesische Grillspezialitäten, Burger und feine Weine luden zum Genießen und Verweilen ein.

Kerseboom freute sich, dass die Culinara auf dem Friedlandplatz so gut besucht wurde. Auch die Händler schienen mit dem Besucherzuspruch zufrieden zu sein. Douglas Lemoine aus dem Selfkant war auch in diesem Jahr wieder mit seinem Flammlachs eine Anlaufstelle für die Genießer. Er war bereits zum vierten Mal auf der Culinara und meinte: „Die Besucher der Culinara wissen ein gutes Produkt zu schätzen.“ Mit einer schönen Honig-Senf-Dill-Soße reichte Douglas Lemoine die über Buchenholz frisch gegrillten Lachse seinen Gästen.

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