Geilenkirchen-Immendorf: Rhenania geht mit völlig neuen Zielvorgaben in die Fußballsaison

Geilenkirchen-Immendorf: Rhenania geht mit völlig neuen Zielvorgaben in die Fußballsaison

Mit völlig neuen Zielvorgaben geht die Immendorfer Rhenania in die neue Saison, nachdem der Verein in früheren Jahren immer mit dem Aufstieg in Verbindung gebracht wurde.

„Wir haben eine sehr junge Mannschaft”, sagt Trainer Udo Heilmann, dem auch klar ist, dass die Heinsberger Kreisliga A in der am 16. August beginnenden neuen Spielzeit sehr stark ist.

Wert hat man in Immendorf darauf gelegt, dass man mit einem breiten Kader in die neue Spielzeit geht, nachdem man in der Rückrunde doch große Probleme hatte, Sonntag für Sonntag eine spielstarke Mannschaft zu stellen.

Dabei setzen die Immendorfer vor allen Dingen auf den Nachwuchs. Mit Maximilian Vogt aus den eigenen A-Junioren hofft Heilmann einen Abwehrspieler gefunden zu haben, der den Ansprüchen gerecht wird.

Ebenfalls aus den eigenen A-Junioren kommen Marvin Limpinsel und Bamidele Mesioye, die für Mittelfeld und Angriff vorgesehen sind. Mit Michael Marosz, David Pohl, Achim Mickartz und Yasin Tepe kommen gleich vier Akteure von Landesliga-Absteiger Blau-Weiß Alsdorf. „Besonders Pohl kann eine entscheidende Verstärkung für uns werden”, glaubt Heilmann. Der 20-Jährige bringe alle Voraussetzungen für die Position im zentralen Mittelfeld mit. „Auch Omer Berberg, der aus den A-Junioren der Dürwißer Germania kommt, hat eine gute Chance, einen Stammplatz in unserem Team zu schaffen”, glaubt Heilmann.

Alternativen in der Offensive

Mit Andreas Videa, Max Winter und Marc Erkens haben drei Akteure vom B-Ligisten VfR Übach-Palenberg den Weg nach Immendorf gefunden. „Auch diese jeweils 23 Jahre alten Fußballer bringen alle Voraussetzungen mit, Alternativen im offensiven Bereich in Immendorf zu sein”, so Heilmann. Auch Patrick Michalke vom Nachbarn Germania Bauchem sollte eine Verstärkung für die Immendorfer Abwehr werden.

Viel erwartet Heilmann auf jeden Fall von Marc Wolter, der vom Bezirksligisten FC Inden-Altdorf den Weg nach Immendorf gefunden hat. „Das ist ein alter Spezi aus Teverener Zeiten”, erinnert sich Heilmann an große Erfolge im Teverener Heidestadion. Wolter soll als Libero der Immendorfer Abwehr noch mehr Sicherheit geben.

Auf der anderen Seite ist der Verlust von Mehmet Türkmen, der sich dem Bezirksligisten Yurdumspor Aachen angeschlossen hat, für die Immendorfer kaum zu kompensieren. Auch Torhüter René Gralapp, der jetzt für den Bezirksligisten Rheinland Dremmen aktiv ist, hinterlässt in Immendorf eine große Lücke.

„Pascal Santos hatte in unserem Mittelfeld einen Stammplatz, ihn zog es zum Liga-Rivalen VfL Übach-Boscheln. Auch er hinterlässt eine Lücke”, beklagt Heilmann, der schließlich in Zukunft auch auf Peter Krumscheid verzichten muss, der seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel gehängt hat.

„Mit dreimaligem Training und möglichst einem Spiel pro Woche haben wir uns gut auf die Saison vorbereitet”, glaubt Udo Heilmann. Er selbst will in der neuen Spielzeit auf gar keinen Fall mehr spielen. „Ich bin inzwischen 45 Jahre, da sind die Knochen einfach verbraucht”, lacht Heilmann. Eine Vielzahl Favoriten hat Heilmann ausgemacht.

„Schwanenberg, die beiden Bezirksliga-Absteiger Geilenkirchen und Katzem, Würm-Lindern, Waldfeucht-Bocket, Schafhausen und Übach-Boscheln werden den oder die beiden Aufsteiger unter sich ausmachen”, glaubt Immendorfs Trainer.

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