Übach-Palenberg/Geilenkirchen: Reaktionen auf das „Sparverhalten” der Städte

Übach-Palenberg/Geilenkirchen: Reaktionen auf das „Sparverhalten” der Städte

Sanieren, reformieren - kaum zu machen ohne Geld. Gedanken entwickeln, Ideen realisieren - heute verbunden mit dem Stichwort Sparen oder „Gegenfinanzieren”.

Aus den aktuellen Berichten über die lokale Politik - und Verwaltung - werden Details beschrieben, wie sich die Kommunen aus dieser Klammer lösen wollen. Bürgerfreundliche Lösungen werden angestrebt, aber gelingen kann das nicht immer. Wie denken die Menschen darüber? Die Redaktion kommt darüber gerne mit Ihnen, verehrte Leser, ins Gespräch. Ein Dialog, den wir ebenso in gedruckter Form wie auf dem dafür geschaffenen Online-Portal mit Ihnen führen.

Willi Steins aus Übach-Palenberg beispielsweise hat auf das Eingangsthema so reagiert: „Die Stadt Übach-Palenberg muss sparen! Der Rat hat beschlossen: Wir senken unsere Sitzungsgelder. Ich war immer der Meinung, Ratsmitglied werde ich aus der Überzeugung heraus, um etwas für die Bürger zu tun und in ihrem Sinne zu handeln. Von einem Ehrenamt haben diese Ratsmitglieder sicherlich noch nie etwas gehört. Doch, aber nur, wenn es andere machen. Brauchen wir zum Zählen der Hunde eine Firma? Könnten das auch Bürger oder Ratsmitglieder erledigen? Dazu müssen Verwaltung oder Rat die Bürger ansprechen oder Vorbild sein und es selber, ehrenamtlich, machen. Hier und bei etlichen anderen Aufgaben könnte die Stadt viel Geld einsparen. Dazu bedarf es nur eines Aufstehens und Machens. Sicherlich wird auch diese Bürger-Befragung, wie schon so manche in Übach-Palenberg, Augenwischerei sein und für Übach-Palenberg nichts bringen. Der Tellerrand für unseren Rat ist einfach zu hoch. Oder sollte ich mich diesmal täuschen?”

Wir bleiben in Kontakt - demnächst in Sachen „Ü-Bad”, aber auch zu Themen in Geilenkirchen von Innenstadtsanierung über Finanzlage und der Idee eines Bürgerhauses bis zur Nachtabschaltung der Straßenlaternen.

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