Geilenkirchen - Randalierer Olaf S. dringt wieder ins Rathaus ein

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Randalierer Olaf S. dringt wieder ins Rathaus ein

Von: jpm
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Rathaus Geilenkirchen
Olaf S. hatte es 2017 als „Rathausrandalierer“ zu zweifelhafter Bekanntheit gebracht. Foto: Jan Mönch

Geilenkirchen. Einige Wochen lang schien alles gut zu gehen. Doch am Dienstag geschah dann das, womit die Mitarbeiter der Geilenkirchener Stadtverwaltung praktisch stündlich gerechnet hatten: Am Vormittag zog Olaf S. fluchend und drohend durchs Rathaus. Kurz darauf erschien die Polizei und nahm ihn mit.

Wie unsere Zeitung aus gut informieren Kreisen erfuhr, sitzt er nun im Gefängnis. S. hatte es 2017 als „Rathausrandalierer“ zu zweifelhafter Bekanntheit gebracht. Er ist drogenabhängig und leidet ausweislich eines Gutachtens an einer Persönlichkeitsstörung. Allein seinetwegen wurde vor dem Rathaus zeitweise sogar ein Sicherheitsdienst eingesetzt.

Die Attacken hingen maßgeblich damit zusammen, dass Olaf S. Sozialleistungen empfängt und diese in Ermangelung eines Bankkontos in Form von Barschecks in Empfang zu nehmen pflegt. Allerdings beanspruchte er sein Geld nicht nur dann, wenn es ihm zustand. Die Mitarbeiter konnten ihm nicht helfen, S. rastete aus. So war es auch am Dienstag.

Ende März dieses Jahres war S. vom Geilenkirchener Schöffengericht zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt worden, die jedoch – sehr zum Entsetzen der Rathausmitarbeiter – für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. „An dem Tag, an dem Sie unten am Rathaus (...) auftauchen und meinen, den großen Max machen zu müssen, heben wir die Bewährung auf. Das ist ein Versprechen“, gab der Richter Olaf S. damals noch mit auf den Weg.

Dieser Tag war Dienstag.

 

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