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Polizei warnt: Per E-Mail Geld ergaunert

Polizei warnt : Per E-Mail Geld ergaunert

Das hätte er besser sein gelassen: Indem ein Mann aus Geilenkirchen auf eine scheinbar seriöse E-Mail reagiert hat, ist er am Freitag zum Opfer von Betrügern geworden.

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Heinsberg war er in der Mail aufgefordert worden, den enthaltenen Link anzuklicken, seine Personaldaten zu übermitteln und Überweisungen zu tätigen. Die Bank zog glücklicherweise die Notbremse.

„Das Bankinstitut vollzog den Hauptteil der Überweisungen wegen des Verdachts auf Betrug jedoch nicht und begrenzte so den Schaden“, so Polizeisprecherin Angela Jansen. Sie betont: „Straftätern fällt es leicht, Layouts bestimmter Anbieter zu kopieren und damit den Empfänger zu täuschen.“

Um nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden, gibt die Polizei mehrere hilfreiche Tipps: Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post an. „Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.“ Zudem sollen keine persönlichen oder vertraulichen Daten – etwa Passwörter oder Transaktionsnummern – per E-Mail versendet werden.

Auch gelte der Grundsatz: „Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden. Starten Sie keinen Download über den direkten Link. Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien“, so die Kreispolizeibehörde.

Persönliche Daten sollten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung des Kreditinstituts angegeben werden. „Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank. Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.“

PIN und TANs sollten nur dann eingegeben werden, wenn eine gesicherte Verbindung mit dem Browser hergestellt ist. Es solle nur die offizielle Zugangssoftware der Bank genutzt werden.

(red/pol)