Geilenkirchen: Oktoberfest: Bruderschaft im Zug durch die Stadt

Geilenkirchen: Oktoberfest: Bruderschaft im Zug durch die Stadt

Im Gegensatz zu den Schaustellern zeigten sich die Geilenkirchener Geschäftsleute mit dem Verlauf der Herbstkirmes zufrieden. Das lag natürlich primär am verkaufsoffenen Sonntag, der Tausende Menschen nach Geilenkirchen lockte und zu einem Einkaufsbummel in der City animierte.

Die Gastronomen zeigten sich ebenfalls begeistert, denn die Menschen nutzten die Zeit auch zum Verweilen. Schade nur, dass die Bürgersteige in kurzer Zeit verschmutzt waren. Manche Bürger und auch die Schausteller hätten sich das Oktoberfest lieber mitten in der Stadt gewünscht. „Das ist ein ganz anderes Flair, eine Kirmes gehört in die Stadt”, bringt es ein Mann auf den Punkt.

Die Schützen feierten währenddessen ihr eigenes kleines Festchen. Erstmals beim Fassanstich in Erscheinung getreten, ging es erst am Sonntagnachmittag mit dem Festzug weiter.

Die Vereinigten St.-Sebastianus- und-Junggesellen-Schützen Geilenkirchen, die St.-Johannes-Bruderschaft Hünshoven und die St.- Josef-Schützen Bauchem zeigten Flagge, als sie vom Amtsgericht kommend durch die Innenstadt zogen.

Viele Menschen säumten die Straßen, während sich die beiden Trommler- und Pfeiferkorps aus Bauchem und Übach-Palenberg bei trockenem Wetter beflügelt fühlten, in den besten Tönen von sich „reden” zu machen.

Große Majestäten suchten die Zuschauer vergeblich, bekanntlich fand keine der drei Innenstadtbruderschaften in diesem Jahr einen König.

Die Kirmes klang am Montag mit dem beliebten Familientag auf dem Kirmesplatz aus.

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