Oktoberfest auf der Nato-Airbase

Veranstaltung : Party in Lederhose für den guten Zweck

Schon zum 37. Mal lockt in diesem Jahr das Oktoberfest auf die Nato-Airbase. Tausende Gäste genießen dann wieder bayrische Gemütlichkeit und Lebenslust, wo sonst große Flugzeuge ihre Heimat haben.

Während andere Vereine, Institutionen oder auch Unternehmer sich erst seit ein paar Jahren am Thema „Oktoberfest“ versuchen, und dies mit stets wachsendem Erfolg tun, ist das gleiche Fest auf der Nato-Airbase längst in der Tradition angekommen.

Auch in diesem Jahr wird die Deutsche Unteroffizier Kameradschaft (DUK) mit ihrem Vorsitzenden Fabian Esser als Ausrichter sicherlich wieder eine satt vierstellige Zahl an Besuchern anziehen. Vor allem der Samstagabend, 28. September, ist mittlerweile zum festen Punkt im Jahreskalender der Menschen in der Region gewachsen.

Organisatoren mit Herz dabei

Im vergangenen Jahr war Hangar II, in dem das Spektakel ab 18 Uhr mit dem Einlass und gute eineinhalb Stunden später mit dem offiziellen Fassanstich beginnt, wieder einmal das offizielle Oktoberfest-Feierzentrum. Das liegt sicherlich auch an der Top-Organisation vor und hinter den Kulissen, die dafür sorgt, dass vom Backoffice bis zu den letzten weißblauen Fähnchen alles passt.

Fesche Musi kommt auf der Airbase in Teveren nicht vom Band, sondern von der Band „Wülfershäuser“, die es richtig krachen ließen. Foto: Markus Bienwald

Den Mädels und Jungs von der DUK ist übrigens wie immer nicht daran gelegen, mit der Gaudi Geld zu verdienen, sondern Spenden für den guten Zweck zu generieren.

Spenden an Vereine in der Region

So flossen in den letzten Jahrzehnten schon weit über 300.000 Euro an Spenden für Vereine, Organisationen und Institutionen in die direkte Umgebung und in die Region.

Um das wieder zu schaffen, passt auch das Angebot: So sorgt die von klassisch-bayrisch über schwungvoll-schunkelnd bis zu poppig und rockig gespielte Musik der „Wülfershäuser“ wie schon in den Jahren zuvor für mächtig gute Stimmung. Mit original bayrischem Bier, zünftigen Spezialitäten, den passenden hochprozentigen Absackern, einem guten Weinangebot und natürlich toller Stimmung ist für alles gesorgt.

Und wer dann am Sonntag, 29. September, noch einmal gemeinsam mit der Familie zurückkommen will, darf sich auf ein tolles Programm freuen. So darf man eins der Einsatzflugzeuge mit dem charakteristischen Radarpilz obendrauf besichtigen. Die jüngsten Gäste haben derweil Spaß im Kinderkarussell, beim Kinderschminken oder mit einem Ballonkünstler.

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