Gangelt: Neuzugänge im Wildpark mit schlecht sitzendem Fell

Gangelt: Neuzugänge im Wildpark mit schlecht sitzendem Fell

Viele Besucher, die über die Ostertage den Wildpark in Gangelt besucht haben, schauten vergebens ins Bärengehege. Die beiden Bärenbabys, die am 5. Januar geboren wurden, ließen sich bei den niedrigen Temperaturen nur kurz draußen blicken, um sich dann wieder in die wärmende Höhle zurückzuziehen.

Zu den über 500 Tieren im 50 Hektar großen Wildpark gesellen sich alljährlich zur Osterzeit zwei Hasen, deren Fell so überhaupt nicht richtig sitzt. Sie sind aber nicht nur die Lieblinge der Kinder, sondern alle Besucher freuen sich darüber, dass von ihnen 15.000 Eier, teils aus Schokolade, teils hart gekocht, an die Gäste verteilt werden.

Wer den kalorienreichen Eingangsbereich überwunden hatte, fand sich schnell in der Falknerei ein, wo Erwin Janssen ein begeistertes Publikum fand, wenn er Greifvögel fliegen ließ und dann in der vieltausendfach geübten Choreographie das Publikum in seine Show mit einband.

Besonders viele Gäste zog es am Ostermontag in den Park, als die Sonne Hoffnung auf Frühling machte. Das nutzten natürlich auch die Murmeltiere, die ihren Winterbau verlassen hatten, und scheu ihren Lebensraum untersuchten. Bei diesen putzigen Tieren gibt es ebenso wie bei den Wisenten, Elchen, dem Rot- und Damwild, den Steinböcken und Gämsen nur wenige Zäune, die die Sicht beeinträchtigen.

Andere Gehege, wie die der Wölfe, Bären, Wildkatzen und Waschbären, lassen sich von erhöhten Standpunkten aus beobachten. Die Tiere im Streichelzoo dienten vor allem den Kindern immer wieder gerne als Fotomotiv.

(hama)
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