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Neues virtuelles Museum des Heimatvereins der Erkelenzer Lande

Neues virtuelles Museum : Botschaft an den Kunden bringen

Seit Oktober des vergangenen Jahres hat das „Virtuelle Museum der verlorenen Heimat“ bildlich gesprochen seine Tore geöffnet.

Das heißt: Der Heimatverein der Erkelenzer Lande, der es sich seit 2015 zur Aufgabe gemacht hatte, statt eines realen Museums ein virtuelles Museum für die Stadt Erkelenz aufzubauen, startete Ende letzten Jahres die Internetseite des Virtuellen Museums (www.virtuelles-museum.com).

Die Stadt Erkelenz besitzt seit dem 2. Weltkrieg kein Heimatmuseum mehr und da der Unterhalt für ein solches Museum heute kaum noch zu finanzieren ist, sah der Heimatverein in den virtuellen Welten des Internets eine gute Chance, die geschichtlichen und kulturellen Schätze der Stadt Erkelenz vernetzt und anschaulich darzustellen. „Da durch Garzweiler II Ortschaften im Osten der Stadt Erkelenz abgebaggert sind oder es noch werden, sahen wir es als erste wichtige Aufgabe an, zunächst die Geschichte und Kultur dieser Ortschaften darzustellen, bevor das Projekt sich auf alle Orte und die Stadt Erkelenz selbst ausweitet“, so Günther Merkens, Vorsitzender des Heimatvereins der Erkelenzer Lande.

„Das Internet bietet viele Möglichkeiten die Inhalte so dazustellen, als sei der Betrachter vor Ort, etwa durch Videos, Audios, Kugelpanorama, 3D-Aufnahmen, Virtual Reality oder Fotos. Diese Möglichkeiten nutzen wir, um unsere Heimat wirklichkeitsnah zu präsentieren“, sagt Günther Merkens weiter. „Das Internet und damit auch das Virtuelle Museum sind weltweit rund um die Uhr verfügbar. So soll dazu beigetragen werden, dass die Stadt Erkelenz in aller Welt bekannt wird. Dazu spielt auch Werbung eine wichtige Rolle“, betont er.

An dieser Stelle hat West-Verkehr geholfen: „Unsere rollenden Werbeträger bringen jede Werbebotschaft zuverlässig und flächendeckend an den Kunden“, so Udo Winkens, Geschäftsführer der WestVerkehr. Aus diesem Grund hat sich der Heimatverein für diese Werbeform entschieden. „Die Menschen achten gerade auf die Buswerbung. Sie geht gleichsam beim Vorbeigleiten ins Bewusstsein“, sagt Günther Merkens. Seit Juni 2019 ist nun ein Fahrzeug der west mit Werbung für den Heimatverein im Kreis Heinsberg unterwegs. Bildhaft soll mit dem Werbedruck auf die Situation der Vernichtung wertvollen Kulturgutes aufmerksam gemacht werden.

Die Kirche Sankt Lambertus Immerath, welche links auf der Heckfläche zu sehen ist, wurde im Januar 2018 abgerissen. Die Kirche Heilig-Kreuz Keyenberg, die rechts auf der Werbung dargestellt wurde, wird den Baggern in naher Zukunft zum Opfer fallen. „Im Werbeslogan `Heimat bewahren` stellen wir knapp, aber einprägsam das Anliegen des virtuellen Museums der verlorenen Heimat dar“, betont Günther Merkens.