Geilenkirchen: Neues Parkhaus: Ab Dienstag rollen die Lastwagen an

Geilenkirchen: Neues Parkhaus: Ab Dienstag rollen die Lastwagen an

Der neue Hubschrauberlandeplatz am Geilenkirchener Krankenhaus ist bereits fertiggestellt. Ab Dienstag rollen aber wieder die Lkw über die Martin-Heyden-Straße. Dann ist offizieller Baubeginn für die Errichtung des neuen Parkhauses.

Mehr als 200 Kubikmeter Beton wurden in den vergangenen Tagen bereits für die Errichtung der Stützpfeiler in die Erde eingelassen. In dem 61 Meter langen und 35 Meter breiten Gebäude schräg gegenüber der Stadtbücherei sollen 300 Parkplätze geschaffen werden. Da befindet sich derzeit noch der von Mitarbeitern des St.-Elisabeth-Krankenhauses genutzte kleine Parkplatz mit 50 Stellplätzen.

„Städtebaulich und verkehrstechnisch begrüßen wir diese Maßnahme“, sagt Technischer Beigeordneter Markus Mönter. Er erklärt aber auch: „Die Baumaßnahme hat Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr.“ Die größten Beeinträchtigungen erwarten Mönter und Stefan Bienert, Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses, in den nächsten sechs Monaten. Bis Oktober nämlich, so die derzeitige Planung, werden Erdarbeiten vorgenommen und die Stahlkonstruktion mit Lkw angeliefert. Im Februar soll das Parkhaus fertig sein. Der seitlich des Schwesternheimes gelegene Fußweg, der zum Friedhof führt, ist während der Baumaßnahme gesperrt. Der Friedhof ist dann über Heinsberger Straße und Vogelstange zu erreichen.

In den nächsten sechs Monaten gilt auf der Martin-Heyden-Straße ab Kindergarten Parkverbot. Auf dem gegenüberliegenden Parkplatz stehen noch Parkflächen zur Verfügung. Da neben den zehn Parkplätzen vor dem Krankenhaus auch die Fläche des Mitarbeiter-Parkplatzes wegfällt, hat Stefan Bienert seine Mitarbeiter gebeten, verstärkt den Beamtenparkplatz zu nutzen. Auf dem stehen 290 Parkplätze zur Verfügung, und er ist nie ausgelastet. So soll vermieden werden, dass die Bediensteten die restlichen Stellplätze in Anspruch nehmen und für Krankenhaus-Besucher noch weniger Parkraum zur Verfügung steht.

Der Geschäftsführer hat auf Grundlage der Dienstpläne einen Shuttle-Service eingerichtet. Fünf bis zehn Klein-Busse der Ambulanten Reha fahren morgens vom Beamtenparkplatz zum Krankenhaus, um die Mitarbeiter zum Dienst zu bringen.

Der Bau des neuen Parkhauses an der Martin-Heyden-Straße ist angesichts von 13.000 stationären und 40.000 ambulanten Patienten im Jahr 2016 und 680 Mitarbeitern — Tendenz steigend — dringend notwendig. Bisher standen nämlich Patienten, Besuchern und Mitarbeitern lediglich 300 Parkplätze zur Verfügung.

(st)
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