Übach-Palenberg: Neubaugebiet Beyelsfeld: Investitionen von sechs Millionen

Übach-Palenberg: Neubaugebiet Beyelsfeld: Investitionen von sechs Millionen

Der Bau von Mehrfamilienhäusern im Übach-Palenberger Baugebiet Beyelsfeld soll in Angriff genommen werden. Der Bauausschuss brachte in diesem Zusammenhang jetzt eine Änderung des Bebauungsplans auf den Weg. Die betraf die Mehrfamilienhäuser jedoch nur indirekt.

Im Zentrum des Baugebiets waren von Beginn der Planung an mehrere im Bauhausstil gehaltene Gebäude mit Eigentumswohnungen vorgesehen. Auf einer Achse, die zwischen diesem Zentrum und der Thornstraße verlaufen soll, sollen nun Einfamilienhäuser geschaffen werden, die diesen Mehrfamilienhäusern optisch gleichen.

So ergäbe sich ein „städtebauliches Ensemble“, hieß es in den Sitzungsunterlagen für die Stadtverordneten. Dazu sollte die zulässige Traufhöhe von 4,50 Meter auf 6,50 Meter heraufgesetzt, die zulässige Firsthöhe jedoch von neun Meter auf 6,50 gesenkt werden. Die Gebäude werden insgesamt also niedriger und haben flache Dächer.

Das Baugebiet wird durch die Sparkassentochter S-Bauland vermarktet. Deren Geschäftsführer Willi Pfennigs konnte den Ausschussmitgliedern berichten, dass sich zwei Investoren gefunden hätten, die daran interessiert seien, im Beyelsfeld „in hoher Qualität geplante“ Eigentumswohnungen zu schaffen, es gehe um immerhin sechs Millionen Euro. Bei den Investoren handelt es sich um die Rolf Cleven Bauunternehmung Gangelt und die Sparkasse.

Während SPD und UWG sich angetan bis begeistert zeigten, hatte die CDU ihre Probleme mit den zur Verfügung gestellten Informationen. Josef Fröschen wollte die Entscheidung zunächst sogar vertagen. Und Johannes Bröl legte Wert darauf, die textlichen Festsetzungen so deutlich zu formulieren, dass definitiv klar ist, dass an den 6,50 Metern Höhe und maximal zwei Geschossen als Obergrenze für die Gebäude nicht zu rütteln ist. „Bei 6,50 Meter Höhe ist definitiv Ende“, versprach auch Übach-Palenbergs Stadtentwickler Heinz Waliczek.

Vor diesem Hintergrund war dann auch die CDU einverstanden und stimmte dem Antrag zu.

(jpm)
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