Geilenkirchen-Teveren: Nachwuchs der Feuerwehr schon sehr gut bei Rettung am Einsatzort

Geilenkirchen-Teveren: Nachwuchs der Feuerwehr schon sehr gut bei Rettung am Einsatzort

Voller Eifer und mit Begeisterung waren die Angehörigen der Jugendfeuerwehr des Zug 2 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen bei der Sache. Anlässlich des Feuerwehrfestes der Löscheinheit Teveren zeigten die Jungen und Mädchen den zahlreichen Zuschauern, was sie in ihren ersten Jahren bei der Feuerwehr bereits gelernt hatten.

Mit Blaulicht und Martinshorn durften die angehenden Einsatzkräfte den Brandort anfahren, gelenkt von erfahrenen Wehrkameraden mit Führerschein. Der junge Feuerwehrnachwuchs hatte einen Wohnungsbrand zu bekämpfen. Als Ort eignete sich das in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus liegende Jugendheim.

Die Übungslage sah neben dem Löschangriff auch die Rettung von Menschen vor, die von den jungen Feuerwehrleuten mittels Tragen aus dem Haus transportiert werden mussten.

Die Brandbekämpfer gingen dabei unter Atemschutz und mit einem C-Rohr in das Gebäude, in dem sie die „vermissten“ Personen im dichten Rauch fanden. Parallel dazu geschah der Aufbau einer Wasserversorgung über Hydranten.

Die Eltern der teilnehmenden Jugendlichen waren stolz auf ihren Nachwuchs, und die Zuschauer konnten sich von der Leistungsfähigkeit der Jugendfeuerwehr überzeugen. Im Anschluss an die Übung war bei angenehmen Temperaturen, auch kühlen Bier sowie Kaffee und Kuchen lockere Kommunikation rund um das Teve­rener Feuerwehrhaus angesagt.

Animation sorgte dafür, dass bei den Kindern keine Langeweile aufkam, sogar Planwagenfahrten mit einem vorgespannten Traktor waren den Tag über im Angebot.

Besonders beliebt bei den Kindern war das „Sparschweinchenbuddeln“. Hierbei galt es, in einem Sandhaufen vergrabene Spardosen mit Inhalt zu finden. Eine große Tombola für die Erwachsenen und eine Verlosung für die Kinder rundeten das Fest ab.

Bis in die späten Abendstunden wurde in Teveren noch gefeiert, und es mögen mehrere hundert Bürger gewesen sein, die ihrer Feuerwehr die Ehre gaben.

(g.s.)
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