Geilenkirchen-Süggerath: Musikfest: „Bumperball“-Turnier sorgt für Riesenspaß

Geilenkirchen-Süggerath: Musikfest: „Bumperball“-Turnier sorgt für Riesenspaß

Gar lustig ging es zu am ersten Tag des vom Musikkorps Süggerath auf dem Schulhof veranstalteten Musikfestes. Während der Sonntag den konzertanten Genüssen gewidmet war, standen einen Tag zuvor unterhaltsame Spiele im Blickpunkt.

Aufgrund von Dauerregen musste allerdings das angekündigte „Lebendkicker-Turnier“ für Kinder und Erwachsene ausfallen. Flexibel wie die Süggerather Musiker nun mal sind, hatten sie kurzerhand ein „Bumperball“-Turnier ins Programm aufgenommen und dabei wurde der Spaß groß geschrieben.

Die Teilnehmer haben bei Bumperball einen großen Kunststoffball über den Körper gestülpt und müssen mit diesem „Handicap“ auf einem 20 mal 10 Meter großen Feld einen echten Fußball ins gegnerische Tor befördern. Hört sich einfach an, ist es aber nicht, denn in dem riesigen Ballkostüm ist die Beweglichkeit stark eingeschränkt. Außerdem stolpern die „Kicker“ ziemlich oft oder laufen sich dauernd in die Quere. Ein Team besteht aus drei Spielern, ein Match dauert zehn Minuten.

Nach dem Anpfiff durch Schiedsrichter Holger Koch konnte es losgehen, und Moderator Franz Mänz hatte viel zu kommentieren. Mit Feuerwehr, Öcher, Wilde Hühner, Killerkommando, Trompeter, Rote Funken, Jugendheim Süggerath I und Jugendheim Süggerath Mädels sowie dem Team „Gut Schuss/Holz vor der Hüttn“ hatten neun Mannschaften gemeldet und sehnten sich ihrem Einsatz entgegen. Das erste Spiel wartete bereits mit einer riesigen Tordifferenz auf, denn das „Killerkommando“ machte seinem Namen alle Ehre und gab „Gut Schuss“ mit einem 7:1 keine Chance. „Liebe Männer, wenn ihr gegen Frauen spielt, seid fair“, appellierte Musikkorps-Vorsitzender Franz Gottschalk an die Kerle, die dann gegen das Frauenteam „Wilde Hühner“ antraten.

Insgesamt entwickelte sich Bumperball dank Regen zu einem feucht-fröhlichen Vergnügen und Spaß hatten sie allemal, auch die Kinder, für die zuvor ebenfalls ein eigenes Turnier angesagt war. Hinter den „Öcher“ verbarg sich übrigens der Fanclub von Alemannia Aachen, und der übergab dem Musikverein als Dank für die Teilnahme einen schönen Wimpel.

Am Sonntag kam dann die musikalische Seite zum Tragen. Nach einem Konzert der Süggerather Jugend griffen die Spielmannsleute des Musikcorps Würm zu ihren Instrumenten. Mit der Fanfare St. Hubertus und Harmonie Flos Carmeli stellten sich anschließend niederländische Kupferbläser und Percussionmusiker vor. Am frühen Abend klang das Musikfest aus.

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