Geilenkirchen: Musikalische Bandbreite im „House of Music”

Geilenkirchen: Musikalische Bandbreite im „House of Music”

Rotes Licht, eine watt- wie klangstarke Anlage und ein eigenes Mischpult samt Moderator: das Schülervorspiel der Musikschule „House of Music” bot am Montagabend im „Sportpark Loherhof” eine hervorragende Konzertatmosphäre.

Und die Eleven legten sich mächtig ins Zeug, egal, ob Michelle Borgel „Almost Lover” intonierte oder Christina Walter sich dem Über-Klassiker „Hurt” annahm.

Natürlich klickten besonders viele Bildaufnahmegeräte, wenn sich kleinere Ensembles zusammenfanden. Die Schwestern Tessa und Nina Frings sangen beispielsweise - mit Nikolas Stumvoll am Bass, Mathis Ernst an den Drums und Anton Blank an der Gitarre - ihr schwungvolles „Hey Soul Sister”. Dafür ernteten sie mindestens genauso viel Applaus wie Jennifer Wohl (Gesang), Hannah Niessen (Bass) und Philipp Derichs am Schlagzeug mit „Because Of You”. Die musikalische Bandbreite war beim Vorspiel genauso breit gestreut wie das Publikum bunt zusammengewürfelt. So kam Lena Meyer-Landruts Vorjahres-Grand-Prix-Erfolg „Satellite” mit Lena Aretz (Gesang), Gustav Friedeheim (Bass), Yannik Dietel (Schlagzeug) und Alex Illig (Gitarre) nochmals zu Ehren.

Schnell ausgebucht

Spätestens bei den scherzhaft als „Chaostruppe” benannten „Long Johns” - Debbie Schippers (Gesang), Alex Illig (Gitarre), Philipp Strücker (Schlagzeug), Tim Mormels (Bass), Joshua Amian (Keyboard) und Lukas Schreiber (Gitarre) hielt es keinen mehr auf den schnell ausgebuchten Sitzplätzen.

Sie trafen mit „Use Somebody”, „Who Knew” und „What Ive Done” genau den Nerv der Rockverwöhnten Gäste und ernteten dafür verdienten Applaus.