Geilenkirchen: Molkereigelände: Industriebrache wird Wohngebiet

Geilenkirchen: Molkereigelände: Industriebrache wird Wohngebiet

Das ehemalige Molkereigelände im Bereich zwischen Sonnenhügel und Waldstadion soll künftig Platz für etwas mehr als zehn Einfamilienhäuser bieten. Die Erschließung der Fläche stellte Planer Alwin Gietemann vom gleichnamigen Ingenieurbüro im Umwelt- und Bauausschuss vor.

Die Erschließung wird, so Gietemann, über zwei Stichstraßen erfolgen, die jeweils 6,50 Meter breit sind und in Wendemöglichkeiten enden.

Die noch nicht genau festgelegten Stellplätze und Pflanzbeete werden mit Steinrändern deutlich von der Straßenfläche getrennt. Die deutliche Begrenzung der Parkplätze ist erforderlich, weil das Gebiet als verkehrsberuhigte Zone mit der Beschilderung „Spielstraße“ ausgewiesen werden soll.

Wenig Aufwand hat man nach dem Bericht des Planers mit der Entwässerung. Sie erfolgt über ein Mischverfahren in den vorhandenen Kanal, in den auch die Hausanschlüsse münden. Das Gebiet (Bebauungsplan 109) erstreckt sich über einen Höhenunterschied von sechs Metern und wird von einem grünen Wall begrenzt, der bearbeitet und bepflanzt werden muss.

Auf die Frage von Stephan Evertz (Grüne), ob dieser Wall bei Schlechtwetter nicht abrutschen könne, erwiderte der Planer, dass man das mit einem aufliegenden Geflecht und einer sogenannten „Nassaussaat“ mit Stroh und Häcksel verhindern werde.

Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Planung aus und für einen Erschließungsvertrag, mit dem die Anlage nach Fertigstellung in die Baulast der Stadt übergeht. Hier gab es nach einem Antrag von Johann Graf (Bürgerliste) allerdings noch den Zusatz, dass der Straßenbau von einer Fachfirma vorgenommen und vom Bauamt der Stadt kontrolliert und abgenommen werden soll.

(mh)
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