1. Lokales
  2. Geilenkirchen

Übach-Palenberg: Modernisierung verschlingt 2,57 Millionen

Übach-Palenberg : Modernisierung verschlingt 2,57 Millionen

Die dringend notwendige Modernisierung des Übach-Palenberger Hallenbades wird summa summarum rund 2,57 Millionen Euro verschlingen.

Diese Zahl nannte Volker Schlüter, Beigeordneter für Planen und Bauen, am Dienstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Für die bauliche Sanierung werden 1,18 Millionen Euro veranschlagt, für die Attraktivierung, namentlich für die Rutsche, 393.000 Euro, die Bestückung mit neuer Technik wird nochmals mit 691.000 Euro zu Buche schlagen.

Ein Betrag von 1.185.000 Euro soll im 2004er-Etat eingestellt werden, der übrige Teil der Finanzierung findet sich bereits im 2003er-Haushalt. Mit der Modernisierung verbunden ist ein Energiekonzept für das Bad.

Für das so genannte Energie-Contracting läuft derzeit die Ausschreibung. Bislang haben sich 18 Firmen bei der Stadt beworben. Im Juni sollen die Ratsgremien entscheiden, wer den Zuschlag erhält.

Der 1. FC Rheinland Übach-Palenberg will ein Vereinsheim auf der Sportanlage „Am Bucksberg” errichten und hofft auf die finanzielle Unterstützung seitens der Stadt. Diese gewährte der Haupt-und Finanzausschuss einstimmig.

Die Kosten für den Bau des Vereinsheims werden sich auf 112.000 Euro belaufen. Dazu erhält der Club einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro, so dass der erste Spatenstich in 2004 erfolgen könnte.

Der Zuschuss soll allerdings, wie die Verwaltung darlegte, auf drei Jahre (mit jeweils 10.000 Euro) gestreckt werden. Heiner Weißborn, Fraktionssprecher der SPD, begrüßte den Obolus.

„Der Verein baut in bescheidenem Rahmen das Heim und bringt vor allem eine hohe körperliche Eigenleistung ein.”

CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Weinen würdigte den 1. FC Rheinland als einen wichtigen Bestandteil im Vereinsleben der Stadt: „Er tut sehr viel für die Förderung des Sports und auch der Jugend.”

Änderungsvorschläge

Die Beratung des Haushaltsentwurfes 2004 stand zwar auf der Tagesordnung, doch zum Für und Wider kommt es erst - traditionell - bei der Ratssitzung am Dienstag, 20. Januar.

Heiner Weißborn signalisierte bereits die Zustimmung der SPD-Fraktion ohne Änderungsvorschläge. Weinen indes will für die CDU-Fraktion einige Änderungen beantragen.