Geilenkirchen: Mit ein wenig Zauberei in eine freundliche Welt

Geilenkirchen: Mit ein wenig Zauberei in eine freundliche Welt

„Der Tag, an dem Annabel zu zaubern anfing”, lautete der Titel des Stücks. Gespielt wurde das kindgerechte Stück vom Aachener Das Da-Theater. Das Ensemble war zu Gast in der integrativen Kindertagesstätte Triangel in Geilenkirchen.

Annabel, so der Inhalt, ist mit ihren Eltern und dem kleinen Bruder Jonas in die Stadt gezogen. Annabel mag Jonas, aber er ist eben noch ein Baby, schreit immer nur und nuckelt am Daumen. Wegen ihm musste die ganze Familie in eine größere Wohnung ziehen. Dabei passt Jonas doch in jeden Kinderwagen. In der neuen Stadt kennt Annabel niemanden. Sie hat hier keine Freunde. Eines Tages begegnet ihr der Nachbarsjunge Anton. Die beiden lernen sich kennen und werden Freunde.

Mit einem kompletten Bühnenequipement reiste das Aachener Das Da Theater in der integrativen Kindertagesstätte Geilenkirchen der Lebenshilfe Heinsberg an. Exklusiv für die Kinder der Kita spielten Annabel alias Nicole Gütling und Anton alias Raphael Fachner die Geschichte von der Entstehung einer Freundschaft. Die kleinen Zuschauer ließen sich in die Geschichte hineinziehen und fieberten mit, wie Annabel durch Zauberei die Welt ein klein wenig verändern möchte.

„Kulturelle Bildung ist ein wesentlicher Aspekt unseres Förderkonzeptes”, erläutert Birgit Roye, Leiterin der Geilenkirchener Kita. „Wir freuen uns sehr, dass der Gastauftritt des bekannten Aachener Theaters geklappt hat. Das Theaterstück handelt von einem der wichtigsten Themen: Der Freundschaft. Die Kinder sind regelrecht in die Geschichte hineingesogen worden.”

Die integrative Kindertagesstätte Geilenkirchen fördert Kinder mit und ohne Behinderung. „Ein inklusives Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in Schule und Arbeit wird in der Gesellschaft breit diskutiert. Wir leben die Inklusion seit Jahren selbstverständlich”, erklärt Birgit Roye, „und davon profitieren sowohl Kinder mit als auch ohne Behinderung.”

Im gemeinsamen Spielen lernen sie sich und ihre Stärken und Schwächen gegenseitig kennen und schätzen wie bei Annabel und Anton im Theaterstück: „So entstehen Freundschaften.”

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