Mehrheit in Geilenkirchen für die gelbe Tonne

Anstatt gelber Säcke : Mehrheit in Geilenkirchen für die gelbe Tonne

Dem Ziel, ab 2021 für den Leichtverpackungsmüll gelbe Tonnen statt gelber Säcke einzusetzen, ist die Stadt Geilenkirchen einen Schritt näher gekommen. Der Umwelt- und Bauausschuss beauftragte die Verwaltung, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Abfallentsorger vorzubereiten.

Kämmerer Daniel Goertz berichtete im Ausschuss, dass es schon seit 2018 entsprechende Verhandlungen gebe, bei denen auch ein Jurist beteiligt sei. Nach dessen Auskunft sei eine Wahlmöglichkeit zwischen Tonne und Sack nicht möglich, da dies unzumutbare Kosten für den Entsorger schaffe.

Die Verwaltung halte die Tonne für die sauberere Lösung, zumal mit dem neuen Verpackungsgesetz die Gefahr geringer werde, dass Restmüll in die gelbe Tonne geworfen wird. Im Volumen soll die gelbe Tonne dem der Restmülltonne entsprechen – zum Beispiel 120  oder 240 Liter. Die jetzt noch gelbe Papiertonne müsse dann eine blaue Farbe bekommen.

Für die CDU erklärte Barbara Slupik, dass es in ihrer Fraktion unterschiedliche Meinungen zum Thema gebe, und auch in der SPD, so Christoph Grundmann, hätte man sich eigentlich eine Mischlösung gewünscht.

Platzproblem befürchtet

Gabriele Kals-Deußen wies darauf hin, dass ihre Fraktion „Für GK“ die Tonne beantragt habe und stellte die Frage, ob sich unter Umständen nicht zwei Haushalte eine Tonne teilen könnten.

Gegen die Tonne war die Bürgerliste, für die Markus Schiffer das mit den zu erwartenden Platzproblemen in Mehrfamilienhäusern begründete. Die Abstimmung ergab schließlich bei 14 Ja- und zwei Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen ein eindeutiges Votum für die gelbe Tonne.

(mh)
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