Gangelt: Mehr Geld für den Wehrleiter

Gangelt: Mehr Geld für den Wehrleiter

Einstimmig beschloss der Rat der Gemeinde Gangelt die Änderung der Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger bei den Freiwilligen Feuerwehren auf Gemeindegebiet.

Eine gesetzliche Neuregelung ist die Grundlage, da aber im Gesetz konkret nicht festgelegt ist, wie hoch die monatlich gewährte Entschädigung ist, orientierte sich die Gemeinde in ihrer Beschlussvorlage gemäß einer Empfehlung des Städte- und Gemeindebundes NRW, sich an den örtlichen Zahlungen für Rats- beziehungsweise Kreistagsmitglieder und die Fraktionsvorsitzenden und deren Stellvertreter zu orientieren.

In Gangelt erhalten politische Vertreter zwischen 219,10 Euro und 657,30 Euro monatlich, letzteres gilt für Fraktionsvorsitzende. Den Stellvertretern werden mindestens 50 Prozent davon gezahlt. Rückwirkend mit dem 1. Juli erhalten der Wehrleiter 400 Euro monatlich, sein Stellvertreter 200 Euro monatlich, die Posten des Jugendfeuerwehrwartes, des Pressewartes und der Einheitsführer werden mit 80 Euro entschädigt, 50 Euro gibt es für Zugführer und jeweils 40 Euro für den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart, den Atemschutzbeauftragten und stellvertretende Einheitsführer. Bislang betrug die Höhe der Aufwandsentschädigung für den Wehrleiter 180 Euro monatlich, sowie für seinen Stellvertreter 90 Euro im Monat. Für Ausbilderstunden auf Gemeindeebene steigt die Entschädigung für die Ausbilder von fünf auf zehn Euro pro Stunde.

Während letztere Kosten nicht in die Berechnung der jährlich fälligen Aufwandsentschädigungen einflossen, steigt die Summe der jährlichen Aufwendungen von bisher 23.280 Euro auf 36.000 Euro im Jahr.

(mabie)
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