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Mario und Ursula Corneli aus Geilenkirchen feiern Goldhochzeit

Goldhochzeit : Mario und Ursula Corneli im Goldkranz

„Zusammenhalten, gegenseitiges Verständnis und vor allem Treue!“, glauben Mario und Ursula Corneli, waren die Hauptpfeiler ihrer langen Beziehung. Am Donnerstag, 27. Dezember, feiern sie ihre Goldene Hochzeit.

Die Wiege von Ursula Blumberg, so der Mädchenname der Jubilarin, stand 1951 in Marienberg, doch aufgewachsen ist sie mit zwei Geschwistern in Frelenberg. Leider starb die Mutter schon mit 48 Jahren. Ursula machte nach der Schule eine Lehre im Haushalt einer Boschelner Bäckerfamilie und arbeitete später 32 Jahre bei Lindt in Aachen als Maschinenführerin.

Mario Corneli stammt aus Merkstein, wo er 1947 geboren wurde. Er hatte acht Geschwister. Nach der Schule ergriff er den gleichen Beruf wie sein Vater – Bergmann. Bis 1967 war er auf der Alsdorfer Zeche Anna II beschäftigt, dann bis zur Rente im Bauhandwerk.

Gott Amor zielte erfolgreich auf Ursula und Mario, als dieser seinen Bruder begleitete, der in Frelenberg eine Freundin hatte. Am 27. Dezember 1968 heirateten sie und wohnten erst ein Jahr in Setterich und drei Jahre in Baesweiler, ehe sie 1978 in Setterich bauten. 1995 zogen sie nach Bauchem, wo besonders Tochter Manuela, die ebenfalls dort lebt, oft vorbeischaut und ihre Hilfe anbietet.

Drei weitere Kinder krönten ihre Liebe: Angelo, der Älteste, Nicole und Michael, die heute in Wuppertal, Baesweiler und Essen zu Hause sind. Inzwischen freuen sich die Jubilare über ihre Enkelkinder Dennis, Pascal, Denise und Sven und vor allem über ihre Urenkel Kevin (9), Justin (8), Jason (6) und Luka (5).

Gern und oft reisten Mario und Ursula Corneli früher nach Mallorca und Gran Canaria. Auch frönten sie ihrer Kegelleidenschaft und lieben es nach wie vor, Kniffel und Skippo zu spielen. Die Jubilarin sieht sich zudem im Fernsehen gerne Serien an oder schmökert in Zeitschriften.

Ihr Mann mag Fische und hielt zehn Jahre lang afrikanische Buntbarsche in einem 1000-Liter-Aquarium und 18 Jahre lang Koi im seinem Gartenteich. Auch betätigte er sich handwerklich und gärtnerte. „Nur Unkraut jäten mochte ich nicht – das hat meine Frau gemacht, da war ich froh“, gibt er schmunzelnd zu.

Auf ihren Ehrentag werden Mario und Ursula Corneli gemütlich mit der Familie, Freunden und Nachbarn anstoßen.

(rk)